Neuharlingersiel

Heute steht unsere traditionelle Sieltour auf dem Programm, erstmals in der Hauptsaison und am Samstag. Erstaunlicherweise landen wir wieder in Neuharlingersiel, dieser Ort muss es uns angetan haben. Die Parkplatzfrage ist bei der Spiekeroog-Fähre schnell geklärt – da ist noch reichlich Raum und zum malerischen Hafen sind es nur ein paar Schritte. Ich bin wie immer fasziniert von diesem Haus-Schiff-Schnickschackladen-Ensemble mit ein paar Cafés und Imbissbuden. Zum Mittagsmahl gibt es Matjes mit Pommes, meine Mitreisende muss nach ihrem Heringdesaster vor etlichen Jahren leider auf andere Wassertiere ausweichen. Unser Magen kann ganz schön nachtragend sein. – Wir genießen die Atmosphäre, eine kurze Strecke gemütlich schlendern und schon ist man dem Trubel weitgehend entflohen und doch nicht zu weit weg. Schön ist es hier. Eine Personenschnellfähre rauscht zum Anleger und ist gleich wieder weg, kaum dass die Passagiere wechseln konnten. Wir haben die Parkgebühren per App bezahlt und hoffen, dass es keine Probleme gibt – deutsche Behörden und digitale Anwendungen sind ja nicht unbedingt kompatibel😉. Das ist leider so. – Am Abend begleite ich Pfarrer Braun in drei Folgen, ausnahmsweise gut ausgewählte Folgen, was mich in Erstaunen versetzt. Das hätte ich dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen kaum zugetraut. Mein erster Fernsehabend im Urlaub zieht sich so logischerweise sehr lang hin und es ist nicht gerade früh als ich das Rufen meines Nachtlagers endlich erhöre. Und das am Abend vor der Abreise. Tss, tsss, tssss!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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