Bremen

Die Sonne füllt Tigers Akku noch mit ein paar Kilowattstunden auf, bevor es am späten Vormittag losgeht. Kurz vor Meißendorf legen wir eine Mittagspause ein, wie üblich auf einem schattigen Waldweg. In Bremen führt uns das Navi perfekt zum Hotel und wir zwängen uns in einen äußerst schmalen, dafür am Wochenende kostenlosen Parkplatz. Das Zimmer ist groß und schön. In der Mittagspause lade ich schnell noch eine geniale App herunter, benenne meine Zahlungsweise und meine Mitfahrerin und bin gerüstet für den Bremer ÖPNV. Es funktioniert ganz einfach: beim Einsteigen die App per Fingerstrich aktivieren, in aller Ruhe mit der Straßenbahn loszuckeln und beim Aussteigen die App deaktivieren (vergisst man es, macht die das auch alleine). Fertig. Die App sucht am Ende des Tages die günstigsten Tarife heraus, bucht das Geld ab und man hat seine Ruhe. Toll. – Am Rathausplatz fertigen wir die traditionellen Fotos mit Stadtmusikanten und Roland, besichtigen vor dem Schließen noch schnell den Dom und finden dann im Straßencafé ein sonniges Plätzchen mit einem wunderbar mundenden Pinot Grigio als Sahnehäubchen. Perfekt. Irgendwann schlendern wir weiter zur Weser. Am Ufer, an der Schlachte ist für uns ein Plätzchen in einem der ziemlich gut belegten Lokal frei und ich genieße Spargel mit Schinken und Pellkartoffeln. Was für ein Tag! Später platzieren wir uns lange am Weserufer, schauen Menschen beim Flanieren zu, lassen die Abendsonne unsere Gesichter wärmen und fühlen uns einfach nur wohl. Toll. Irgendwann geht es mit der Straßenbahn und der genialen App zurück ins Hotel. Wie eine entspannte Fahrt und ein sonniger Nachmittag in einer freundlichen Stadt wochenlange Routine prächtigst überstrahlen kann! Welch ein Tag! Der Schlaf ist okay, wenn auch viel zu kurz.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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