Busfreuden

Nach dem inkludierten Frühstück, ein recht passables Angebot übrigens, folgt die Morgenandacht bevor wir uns zum Bahnhof begeben. Dort lösen wir ein schweineteures Nahverkehrsticket um mit der S-Bahn zum Airport zu sausen. Nach kurzer Suche finden wir den Shuttlebus zum Fernbusparkplatz und warten dort auf unseren im Prospekt sogenannten Luxusbus für den Transfer nach Triest. Ja, von außen sieht das Gefährt gut und teuer aus, wenn nur die Karnevalsreklame für Köln nicht wäre. Eine steile, schmale Treppe führt ins niedrige Obergeschoss. In demütiger Haltung suchen wir uns zwei enge Plätze, die Personen bis maximal ein Meter und sechzig Zentimeter Länge einen komfortablen Sitzabstand gewähren. Darüber hinaus wird es eng. Im Ryanairfeeling geht es zu zwei weiteren Personenaufnahmehalten bis der Bus gerammelt voll ist. So funktioniert also Massenmenschenhaltung. Interessante Erfahrung. Beim letzten Zwischenstopp tauscht meine liebenswerte Mitreisende mit mir und ich darf meine Beine im Gang ausstrecken. Am Rande bemerkt bietet die Buscrew ein gutes Catering an – da kann man nicht meckern. Endlich erreichen wir unser Übernachtungshotel in München. Dort sind weitere Busse bereits eingetroffen. Das bayerische Büffet wird gerade gestürmt. Uns genügt das Angebot noch aber für die Gäste eines verspäteten Busses muss das Personal die Reste ganz schön zusammenkratzen. Reiesfreuden. Wie erwartet krampfen meine Waden in der Nacht kräftig, seufz.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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