Einschiffen

Die Nachtruhe endet frühzeitig zum Morgenmahl um sieben. Ab acht sind wir wieder auf der Piste. Touristen wie Hühner nur auf beweglicher Stange oder so. Was liebt meine Angetraute nur am Busfahren? Ein paar Geheimnisse bleiben wohl in jeder Ehe ungelöst 😉😇! Aber ich will nicht ungerecht sein, die Fahrt über die Schneelandschaft auf den Pässen ist schon beeindruckend. Man ist kurz davor Advents- oder Weihnachtslieder anzustimmen 😀. Bis ein Grad sinkt die Außentemperatur, um dann in Triest wunderbare 19 Grad zu erreichen. Ein angenehmes Klima beim Aussteigen. Jetzt noch die Passkontrollen, das Gepäck scannen und sich selbst abtasten lassen, denn bei mir piepst wie jedes Mal, das Durchleuchtungsgerät. Seufz. Eine steile hühnerleiterartige Treppe führt ins Innere der Amadea zu den Eincheck- und Fotografierschaltern. Anschließend gibt es ein Glas Sekt und wir dürfen in unsere Kabine. Sie ist schmal aber lang und glänzt mit einem großen Balkon. Wie schön. Die Koffer sind auch schon da. Komplett. Geht doch! – Nach ausruhen, auspacken, Leerkofferverstauaktion und umziehen folgt die Notfallaufklärung. Erst dröhnt es achtmal in den Ohren, dann schnappen wir uns jeder eine orangene Weste mit Leuchtstreifen, Notleuchte und Trillerpfeife, um uns auf dem Promenadendeck zu versammeln. Dort dürfen wir die Weste einmal an- und ablegen und hehre Worte über die Sicherheit auf uns wirken lassen. – Das Dinner ist wie erwartet perfekt, der Hauswein, rot wie weiß, trinkbar. – Der Begrüßungstreff der Handinhandtours zieht sich hin, weil es für spätere Dinnergäste viel zu früh angesetzt war. Wie dem auch sei, die Mitreisenden sind supernett, die Siebalds ein freundliches Pärchen und die Andacht von Manfred Siebald echt gut. – Die Nacht verbringen wir nach kurzer Fahrt im Hafen von Koper ohne spürbaren Seegang. Nur die Riesenstufe vor dem Bad signalisiert Gefahr für Schlaftrunkene. Die erste Nacht passiere ich die Schwelle problemlos.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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