Chania

Die Amadea wirft ihre Taue dem Kai in der Souda-Bay zu, östlich von Chania, und lässt sich festbinden. Sehr schön. Währenddessen drehe ich mich im Bett noch einmal um. Diese frühmorgendliche Eintreffen sind keine Empfehlung – können die nicht ein oder noch besser zwei Stunden später ankommen? Das wäre sehr zuvorkommend für Langschläfer, doch die zählen in der Seefahrt offensichtlich nicht. Schade. – Dem zum Trotz begeben wir uns ausgeschlafen und munter zum Frühstück, das ich durch ein Kuchenstückchen bereichere. Dann geht’s fix von Bord, bevor die gesamte Crew eine Stunde lang die Katastrophe übt. Wir erwischen ein Taxi und kommen so komfortabel und schnell in die Altstadt von Chania. O, ist die reizend! Wie gemalt. Wir spazieren, flanieren, probieren Bänke aus, stöbern, fotografieren und machen alles, was man als Tourist in einer schnuckeligen Altstadt zu macht. Ich gönne mir – es ist November – sogar das typische griechische Sommergetränk, einen Frappé. Erinnerungen werden wach an Sommertage am Strand in sengender Hitze. Hier herrschen angenehme 26 Grad in der Sonne, wie prächtig! – Per Taxi lassen wir uns wieder zurück kutschieren zu einer von mir herzlich begrüßten Bratwurst mit zünftigen Zwiebeln und Kartoffelpüree – möglicherweise nicht ganz so griechische Kost, aber lecker! – Nach der wohlverdienten 😀 Mittagsruhe genießen wir die Ruhe in der Vista-Lounge um zu posten und zu lesen. Das Dinner müssen wir wieder superschnell in nur einer Stunde bewältigen, denn die Andacht beginnt wie üblich früh vor dem offiziellen Abendprogramm. Wir beschäftigen uns mit Manna und Wachteln, denken über Gottes Vorsorge und Versorgung nach und schauen auch hierbei auf die Zeit, denn ein Teil der Mannschaft plant in diesem Raum eine Fete. – Der Comedian Glenn Langhorst erfreut uns in der Atlantik-Lounge mit stubenreinen Gags – er ist viel besser als ich erwartet hatte. So wird man auf einer Kreuzfahrt positiv überrascht. Sehr gut. – In der Vista Lounge kommen wir rechtzeitig zur zweiten Halbzeit des Frank-Sinatra-Songabends an. Ich bin durchaus angetan, muss aber konstatieren, dass mir der Stil des Zweier-Ensembles nicht für alles Songs aller Interpreten zu passen scheint. Dennoch nett. Einen Gin Tonic später wartet das Nachtlager auf uns. Auch dort ist es sehr kuschelig. Prima.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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