Eine Planung und ein Beginn

Unsere Gärtnerin verweist auf erfolglose Versuche uns anzurufen. Das mag stimmen, denn die WOBCOM entwickelt inzwischen eine Meisterschaft im Lahmlegen der Kommunikation. Sie ist echt gut darin. Doch zurück zum Garten. Wir vollziehen eine verblüffende Kehrtwende von einer Blühwiese, über eine Rasenaussaat zum robotergepflegten Rollrasen. Zwar liebe ich die Blühwiese noch immer, doch ich musste lernen, dass dieselbe gern sonnig lebt. Wir können nur Schatten bieten. Selbst für Rollrasen wird das hart. Und ein Festzelt auf einer Blühwiese ist deren Tod. Der Schritt vom Traumland in die Realität ist bitter. – Der Tag vermeldet ein außergewöhnliches Ereignis: Ich habe die ersten echten Handgriffe zum Kelleraufräumen vollzogen. Tatsächlich! Freiräumen und vernichten setzen den Startpunkt. Ob ich durchhalte? Wetten würde ich darauf nicht, denn ich stehe in der akuten Gefahr mich mit Vehemenz auf jedes halbwegs geeignete Ereignis zu stürzen, das hilft dem unteren Chaos zu entfliehen. So bin ich nun einmal – kein Grund stolz darauf zu sein. – Abends begleite ich meine Cosy-Roman-Heldin ins Kenia der beginnenden dreißiger Jahre und ziehe mir zwei Folgen meiner TV-Serie rein. Nett aber entbehrlich.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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