Sankt Florian

Heute kann ich die leichten Aufräumarbeiten im Werkzeugkeller abschließen, mithin gilt nun knapp 1 % als aufgeräumt. Immerhin. – Dann trifft tatsächlich meine „Fitness“-Uhr ein. Erstaunlich. Ob ich sie wirklich gebrauchen kann oder sie sich in den Reigen nutz- und sinnbefreiter Beschaffungen einreiht? Schwer zu sagen. Immerhin habe ich das Handicap mittelfristiger Aversionen gegen Armbanduhren – eine schwer zu überwindende Hürde! Rein funktionell ist die Watch gar nicht mal so schlecht, wenn auch wie bei allen neuen Geräten der Ochs vorm Tor schwer durchschaubarer Handhabung weiteren Klärungsbedarf anmahnt. Nachdem ich in den unteren Räumen eine Umzugskiste mit zerkleinertem Verpackungsmüll für die Papiertonne gefüllt habe, kann ich mich dann endlich intensiver der Uhr zuwenden. Nettes Teil. Doch beim Nachsinnen darüber bewegt mich tief unser Luxusstatus hier im Vergleich zum grassierenden Elend ringsum in der Welt, selbst in den angeblich so reichen Vereinigten Staaten. Dort und in Brasilien, wie auch in Russland, zeigen sich die fatalen Folgen einer falschen Gesundheitspolitik. In Schweden ist der Preis für nur wenige Einschränkungen eine erheblich höhere Todesrate. Das Grundproblem: sollen alle sich ein wenig einschränken oder ein paar „Zufallsopfer“ die Zeche bezahlen? Heiliger Sankt Florian verschon mein Haus …

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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