Elegant Lady

Um sieben jault der Wecker mich aus dem Leichtschlaf. Zwei Tassen Kaffee, eine Morgenandacht und einen Packabschluss später holt uns ein netter junger Mann ab und verfrachtet uns zum Bahnhof. Der IC 148 ist fast pünktlich, wir nehmen unsere Plätze ein und ab geht es in einem Zug nach Amsterdam. Ein paar Schritte weiter wartet unser Schiff auf uns, das Einschiffen geschieht völlig problemlos. Wir werden mit Kaffee und lebenserfahrenen Kuchen begrüsst. Erste Feststellung: Phoenixreisekuchen war zwei Klassen besser. Das Schiff strahlt Mahagonicharme aus, ist aber nicht schlecht, nur den Kabinen würde etwas mehr Größe gut anstehen doch so waren halt die Verhältnisse 2004. Außerdem reisen wir auf einer „Elegant Lady“ und so betrachtet passt das schon. Ein Sektempfang (mundet prächtig) mit allen wichtigen Persönlichkeiten leitet über zum Dinner. Zweite Feststellung: das Begrüßungsmenü steht dem Phoenixmenü um nichts nach, nur dass dort mehr Wahlmöglichkeiten existierten. Schwer genudelt treffen wir uns zur ersten Andacht. Ich finde Vorstellungsrunden langweilig, sie scheinen aber ein „Muss“ zu sein. Dann ist das eben so. Immerhin ist das Referentenehepaar Schulte sehr nett. Dann bin ich so müde, dass ich nur noch Sehnsucht nach meinem Bett in meiner Kabine habe. Ich werde alt. Kein Zweifel mehr möglich. Dann ist das so. Goedenacht.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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