Amsterdam

Das Frühstück ist nur zwischen 7 und 9 Uhr konsumierbar, ziemlich früh für mich. Außerdem bin ich knallrappelvollsatt von gestern. Meine äußerst fürsorgliche Mitreisende hat mir ein Croissant organisiert und ich bediene mich bei der Kaffeetherme, die allen Passagieren den ganzen Tag kostenfrei zur Verfügung steht – ein klarer Zusatzpunkt für Plantours. So mag ich Frühstück: zwei Tassen lecker Kaffee und ein Croissant oder einen Keks knabbern. 😀! Gegen zehn spazieren wir gemütlich durchs Grachtenviertel, schauen den königlichen Palast auf dem Damplatz an (der mal als Rathaus konzipiert war) und passieren etliche Cannabis-Coffeeshops (ich mag keine Stoffe, die mein Bewusstsein manipulieren wollen, okay, Alkohol, doch seine Wirkung macht mich allerhöchstens gesprächiger – mehr muss wirklich nicht sein). Der Regen hat sich für unseren Spaziergang verzogen, wofür wir äußerst dankbar sind, nur der Wind pustet ein wenig herum und es ist recht kühl. April eben. Zum Lunch werden wir wieder genudelt, dann geht es ab nach Antwerpen. Wir werden den restlichen Tag und die ganze Nacht unterwegs sein. Das Ufer zieht vorbei, nicht ganz so abwechslungsreich wie bei der Donau aber auch sehr schön. Damit wir bloß nicht vom Fett fallen führen wir uns ein reichhaltiges Dinner zu. Außerdem pfeift ein Sturm ums Schiff und lässt Regen samt Graupelschauern auf unser Schifflein prasseln, was sich besonders bei der Andacht in der Sky Lounge bemerkbar macht. Unser Kreuzfahrer ist klein so sind die Scheiben der vorn liegenden Panoramabar den hohen, spritzenden, frechen Wellen ausgesetzt. Platsch! Der Caipirinha an Bord ist, am Rande bemerkt, sehr lecker und empfehlenswert. Nachteilig ist nur, dass die Karte meinen Lieblingscocktail Mojito völlig ignoriert. Tss, tss, tss. Es wird normal spät und wir finden trotz Motorenbrummen, Möbelklappern und leise summender Klimaanlage unsere Ruhe.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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