Antwerpen

Beim Aufwachen laufen wir in den Hafen von Antwerpen ein und legen am Kai der Flusskreuzfahrer an. Man könnte die Stadt sehr gut per pedes erreichen, doch wir machen uns einen schönen Vormittag auf dem Schiff, da nachmittags sowieso eine Stadtrundfahrt samt Rundgang anliegt. Das viele Essen macht träge, auch wenn ich mir jeden Tag das Frühstück spare – das macht mich nicht weniger fett. Vorspeise, Suppe, Hauptgericht und Dessert – zweimal am Tag – sind eine fatale Kombination fürs Gewichthalten. Das kann nicht funktionieren und tut es auch nicht. Seufz. – Gleich nach dem Lunch entern wir einen Bus, lassen Antwerpen an uns vorbeirauschen, besichtigen die „Bahnhofskathedrale“ ein Prachtstück auf das die Belgier mit vollem Recht stolz sind. In, ich glaube, vier Ebenen (oder sind es nur drei?) wird der Zugverkehr übereinander abgewickelt – ganz unten hält der TGV aus Frankreich und ganz oben, eigentlich die ursprüngliche 1. Ebene, findet man die Bahnhofshalle als Sackbahnhof. Beeindruckend – wie auch das Königscafé in dem in früheren Zeiten der König vor oder nach einer Zugfahrt pausierte in einer echt edlen Ausstattung. Wir fahren zurück zur Innenstadt, spazieren zum Brabobrunnen auf dem Grote Markt, der die Namensgebung der Stadt widerspiegelt (bei Wikipedia nachzulesen). Die Liebfrauenkathedrale mit vier Rubenswerken ist mehr als sehenswert mit ihrer prachtvollen Kanzel, einer Marienkapelle und ihrem geschnitzten Chorgestühl. Zurück auf dem Schiff legt selbiges sofort ab während wir gestopft und genudelt werden. Es wird sehr spät, weil ich unbedingt den Schleusenvorgang in den Gentkanal miterleben möchte: riesige Schleuse aber geringe Hebehöhe. Das leise Summen der Klimaanlage begleitet uns im Schlaf.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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