In der Luft, am Band und im Eichkatzerl

Kurz nach Mitternacht, brasilianische Zeit, wird ein seltsames Menü serviert. Diesbezüglich muss Latam noch manches lernen 😠. Dann kehrt Ruhe ein bis gegen 11 Uhr unserer Zeit. Das Frühstück gefällt mir ausgesprochen gut, kein Luxusmahl aber für mich mehr als gut genug, viel wichtiger sind mir die zwei Tassen Kaffee. Gegen 16 Uhr verlassen wir die Maschine, passieren eine äußerst effektive Passkontrolle, laufen, laufen, laufen bis zum Gepäckband und warten. Die Kofferanlieferung verzögert sich. Schließlich kommt nur einer von zwei Koffern per Band an. Etliche Mitreisende warten mit uns aber es passiert nichts. Man lotst uns zum Schalter der Latam, natürlich stehen wir am Ende der Warteschlange. Seufz. Mein AirTag zeigt mir aber, dass der Koffer hier am Flughafen angekommen sein muss. Doch mit dieser Botschaft dringe ich nicht durch. Plötzlich ereilt uns die Botschaft, dass völlig unerwartet der tiefe Schlund des Gepäckbandes erneut Koffer zum Rundlauf ausspuckt. Fast alle eilen hoffnungsfroh vom Schalter zurück zum Band. Tatsächlich ist unser Koffer jetzt endlich dabei. Gott sei Dank! Nur ist unser Transportdienst bereits weg und wir dürfen das schwere Teil nunmehr mit uns herumschleppen. Seufz. Ein Taxi bringt uns zum Hotel. Nach einer kurzen Recyclingphase im engen Zimmer treffen wir unseren Neffe. Im Eichkatzerl, gleich nebenan, ziehe ich mir etliche Gläser Äppelwoi „rein“ – ich mag das Zeug eben. Dazu ein angeblich ‚kleines‘ Bauernschnitzel. Eine lange, interessante, informative Plauderei später trennen wir uns von Katzerl, Äppelwoi und Neffen, suchen unser in die Jahre gekommenes Quartierchen auf und schlafen kurz aber fest. Morgen geht’s heim. Wird auch Zeit!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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