Ladesäulensuche

Der Wecker reißt mich aus den süßesten Träumen. Zeit für die „mitternächtliche“ Frühstücksvariante – ob ich besser verzichte und weiterschlafe? Das Überlegen macht mich wach, Katzenwäsche und ich tappe ungekämmt und starren Blicks Richtung Rührei, Brötchen und Kaffee. Zurück im Zimmer bleibt mir nur doch noch eine kurze Zeit zur endgültigen Wachwerdung. – Versehen mit meinen Siebensachen surrt Tiger mit mir zum Heider Bahnhof. Dort empfange ich meine langersehnte und arg vermisste Ehefrau mit unvorstellbar großer Freude und wir begeben uns heimwärts. Lunch ist geplant bei einer Ladestation von Aral. Dort der Schock: sie ist noch nicht eröffnet. Merde, also werfen wir einen Blick auf die Karte, doch Stationen sind in dieser Gegend nur spärlichst vorhanden. Nach Kartenrat verlassen wir die Autobahn, ertragen den Anblick der Außenbezirke Bad Segebergs, um schließlich bei Allego für Tiger neue Power und für uns Brötchen zu fassen. Eine knappe Stunde später lassen wir das öde Vorstadtleben hinter uns und fahren über Lauenburg und Lüneburg Richtung Süden bis uns unser Häuslein endlich freudig begrüßt. Mannomann bin ich fertig, Nebel und Dämmerlicht haben mich geschafft! – Der späten Mittagsruhe folgt ein ruhiger gemeinsamer (echt wunderschöner) Abend mit erzählen, spekulieren und lesen. So richtig früh wird es nicht. Der Schlaf ist gnädig zu uns beiden.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert