Liebe – more or less

Ein ergreifender und dennoch fröhlicher Taufgottesdienst mit starken Liedern stimmt mich wunderbar auf den Tag ein. Der Pastor ist okay und macht seine Sache gut. Danach geht es mit offenem Dach heimwärts. Ich liebe das. – Es hat lange gedauert bis ich mich von meiner Hassliebe, der SPD, trennen konnte. Das ist schon eine Weile her und entsprang der Erkenntnis, dass die machtlosen Sozialausschüsse der CDU offensichtlich eher soziale Akzente in ihrer Partei setzen konnten als die gesamten sozialgesinnten Genossen gegenüber ihrem großen Vorsitzenden, der inzwischen aber einem russischen Gasklub vorsitzt. Jetzt amüsieren mich die Genossinnen und Genossen nur noch. Selten nur ärgern sie mich. Putzig wie sie vier Jahre mit Vehemenz aufeinander einschlagen und dann völlig erschüttert auf ihre Wahlergebnisse starren. Verblüffend wie sie einen Mann mit einer Mehrheit, die die DDR-SED vor Neid hätte erblassen lassen, auf den Thron heben und ihn kurze Zeit später aus seinem Palast prügeln. Großes Kino. Hochdramatisch die wochenlange Rauferei ob sie regieren wollen oder nicht. Ganz großes Kino. Und heute die beeindruckende Botschaft an das Wählervolk: „Wir wählen zwar eine neue Vorsitzende aber so richtig mögen wir sie nicht.“ Das wird enorm Stimmen generieren. Welch ein Tag!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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