Möbelmoden und ein Riesenschnitzel

Einer spontanen Idee folgend flanieren wir durch Möbelhäuser. Fast hätte ich vergessen wie nervig das sein kann. Am schmerzhaftesten ist die Anpassung des eigenen Geschmacks an die gerade gängigen Designtrends unter Berücksichtigung negativer Erfahrungen mit längst überwunden geglaubten ähnlichen historischen Trends. Alterswissen kann schon eine Last sein. In Braunschweig gönne ich mir ein XXXL-Schnitzel mit Pommes. XXXL stimmt, denn Platz für die Pommes ist definitiv nur unterhalb des Schnitzels. Selbst der Ketchup reist in einer XXL-Quetschtüte an. Die Qualität ist erwartungsgemäß nicht XXXL, eher L. Aber gut essbar und stark sättigend – also okay. Und der Preis stimmt auch (weit entfernt von XXXL). Bei den Möbeln ist es anders. Billigmöbel bewegen sich preislich meist im unteren Level. Die tollen, ansprechenden und arg gefälligen Stücke schweben dagegen im XXL-Bereich mit steigender Tendenz. So warte ich erst einmal den Abschluss meiner Geschmacksnivellierungsmühsale ab und bereite meine Argumente für den fälligen ehe-internen Austausch vor. Mal sehen ob die Harmonisierung gelingt. Abwarten.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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