My-Way-Handwerk

Ich montiere auf unserem Eingangspodest eine Lichtleiste. Eine Halterung wird an zwei Seiten mit einem zurechtgeschnittenen Powerstrip versehen und soll am Boden und an einer Stufe kleben. Soll! Doch in der Praxis erweist sich der Halter als gerade und die Fuge als völlig uneben: zu tief, zu hoch bzw. zu schräg. An diesem Schräguniversum haftet kein Klebestreifen aus einer Rechteckgalaxis. Versuch gescheitert. Mit Zittern und Zagen (ich bin kein Handwerker) versuche ich mich an einem Baukleber. Damit kann man Fugen ausfüllen, vertikal und horizontal. Also trage ich selbigen dick auf, drücke kurz an und hoffe. Nach zwei Stunden Härtungszeit sitzt die erste Klammer schon recht fest. Okay, klebe ich also die restlichen auch an. Es funktioniert auf meine Art, sozusagen „My Way“ – mit Quaddeln links und rechts, überquellenden Klebestellen, sieht sehr individuell aus aber scheint zu halten. Am späten Abend sitzen die Teile durchaus fest. Nach 12 Stunden kann man sie belasten, sagt der Text auf der Tube. Ich warte. Fortsetzung folgt.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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