Noch’n Seetag

Seit Mitternacht schippern wir mit 17 Knoten Richtung Martinique, unserer letzten Station. Morgen wollen wir ankommen. Die Neuen aus La Romana schlafen offensichtlich so lange wie wir, denn das Frühstücksrestaurant ist gut belegt aber wir finden dennoch einen Fensterplatz. Wie schön. Im Anschluss, bei unserem traditionellen Bordrundgang trifft mich der Schlag: wie die Heringe liegen die Touristen auf den Sonnendecks herum. Ob sie damit noch das Trauma des Economy-Flugs verarbeiten wollen? Wer weiß das schon. Ich wende mich ab mit Grausen und retiriere flugs in den Ruhepol zu einem Latte und viel Entspannung. Hier ist es auszuhalten. Dann wechseln wir auf unseren Balkon, wenig belegt 😉 und altersgerecht ruhig. Was wollen wir mehr mitten im Meer? Abends finden wir unsere Rückreiseunterlagen in der Kabine mit dem klaren Signal, dass das Ende zweier schöner Wochen kurz bevorsteht. Der Tag klingt in aller Ruhe aus, weder tägliche Barbesuche noch die Unterhaltungsangebote sind dauerhaft unser Ding. Man kann bis spät nachts auf dem Balkon sitzen, rauchen oder nicht, tief unten die Wellen und weit oben ein toller Sternenhimmel. Es wird trotzdem nicht sehr spät.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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