„Ordre du Mufti“ als Traumziel

Da wacht man auf und es gibt einen frischgebackenen Kanzlerkandidaten. Glückwunsch, mehr oder weniger. Mir erschließt sich leider überhaupt nicht, weshalb die Medien der einen Partei so zujubeln, die klammheimlich eine Kandidatin installiert hat und sich so echauffieren, dass eine andere über die Personalie diskutiert. Die Medien fabulieren über ihre gemischte Resonanz in der Bevölkerung, lieben aber Kanzler, die statt zu diskutieren hochherrschaftlich entscheiden, sehen Meinungsaustausch als Führungsschwäche und jetzt empfehlen sie uns sogar Personalentscheidungen von oben herab. Ich dachte immer, offensichtlich fälschlicherweise, dass wir in einer Demokratie leben in der die Meinungsbildung einen hohen Rang genießt. „Par ordre du mufti“ ist jetzt geboten – sind wir etwa schon wieder so weit? Das wäre aber sehr schade und äußerst gefährlich! – Immerhin kann ich (noch) frei entscheiden, mich über die Sonne freuen und frühlingsfroh in den Tag hinein leben. Das tut wohl. Sogar meine Impfmöglichkeitschance rückt näher – ab Montag darf ich versuchen mich zu bewerben. Das schürt Hoffnung. Ein Münsterkrimi – ach waren die Hauptakteure damals jung – und das Apple-Event – alles schneller, schmaler und bunter – bilden ein akkurates Abendprogamm. Es wird wieder spät.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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