Amateure, Kampf-Gockel und Unsympathen

Früh so halb aufzuwachen ist ein arges Übel. Zu müde zum Aufstehen und zu wach zum Tiefschlaf, also plätschert der Halb-Wach-Zustand vor sich hin. Fatal. – Es gelingt mir rechtzeitig Mr. Shorty mit einer veränderten Mähhöhe zu beglücken bevor er sich an sein Tagwerk macht. – Am frühen Nachmittag treffe ich im Seniorenheim ein, lasse einen Test über mich ergehen und darf zu Mutti aufs Zimmer. Es ist eine Plage mit dem Alter aber immerhin kann sie sich an Urlaubserlebnisse noch gut erinnern. Schön, wenn ein Gespräch möglich ist. Danach schaue ich bei meinem Schwager vorbei um ihm von Mutti einiges mitzubringen. Wir kommen ins Gespräch und ich staune wie lang er schon erfolgreicher Photovoltaiker ist. Selbst sein Heißwasser wird – wenigstens in der wärmeren Jahreszeit – per Solarenergie aufgeheizt, was auch nach Umstellung auf Fernwärme gut funktioniert. Bei knapp 50 Cent pro erzeugter Kilowattstunde kann sich die Stromproduktion wohl rechnen – ein Relikt aus goldenen Zeiten. Leider läuft dieses Sponsoring in den nächsten Jahren aus. Inzwischen waren die Energiekonzerne ja leider erfolgreich mit ihrer Lobbyarbeit trotz unbestechlicher Politiker 😉. Wer’s glaubt. Apropos Politiker, die eine Partei empfiehlt eine Regierung-Newcommerin in höchsten Tönen, eine weitere weiß überhaupt nicht welchen von zwei Kampf-Gockeln sie folgen will, die dritte schickt einen Profi ins Rennen, den zwei Unsympathen hoffen am Gängelband führen zu können. Die Rechtsaußen-Neunazis wollen unser Land isolieren wobei sie im Endergebnis gar nicht so weit von den Linksaußen entfernt sind. Das wird eine lustige (oder lausige?) Wahl im Herbst. – Abends lasse ich mich auf der Großleinwand durchs Pantanal führen und begleite danach einen Neuling auf seinem ersten Wohnmobilurlaub. Ach ja. Es wird mittelspät.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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