Ostermontag

Einen Feiertag würdigen gelingt relativ leicht aber den zweiten gleich hinterher? Da fällt es schon schwerer sich auf das Fest zu konzentrieren. Zu Weihnachten ist es einfach, da strahlt uns der Weihnachtsbaum an, die Wohnung ist festlich dekoriert und von draußen leuchten die Lichterketten ins Zimmer. Ja ich weiß, die Frommen werden nie müde zu betonen, dass die Freude von innen heraus strahlen soll, dass ein gefestigter Glaube das Herz genügend bewegt und äußere Reize völlig überflüssiger Tand sind. Leider fielen bislang meine Praxistests immer recht ernüchternd aus. Offensichtlich kann man unter Freude ein ganz breites Spektrum von Gefühlen verstehen. Doch eine vorgeblich innere Freude, die außen kaum in Erscheinung tritt, überzeugt mich nicht. Wie dem auch sei, der zweite Feiertag fällt bei mir wieder einmal nur nett aus, kaum mehr, jedoch auch nicht weniger. Graupelschauer, nordpolare Kälte und Covid-19-Melancholie wirken da eher kontraproduktiv. So bleibt mir nur die Flucht in eine gute alte Predigt aus Bremen, ein gezielter Medieneinsatz sowie ein überaus überraschendes wie leckeres Nachmittagsessen um mein Festtagsbarometer zu stabilisieren. Am Rande bemerkt, könnte ergänzend dazu ein wohlgekelterter Primitivo gleichfalls seinen kleinen Beitrag geleistet haben. Alles ist gut. Sehr fein.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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