Ostern

Das Osterfest zu Hause feiern – einerseits viel besser als im Klinikum, andererseits fehlt die Gemeinde sehr. Der Gottesdienst aus Bremen bringt uns eine knallharte Botschaft ins Haus. Osterstimmung verbreitet er wahrlich nicht, wohl aber Osterfreude. Und darauf kommt es letztlich an. Wir empfangen viele Ostergrüße per Internet und ein paar per Telefon – meine kommunikationsliebende Ehepartnerin entfaltet eine hinreißende Tippfreude und ruft dadurch weitere Reaktionen hervor. Permanent fiept, piept und dudelt es aus den kleinen Schachteln, deren Ahnen mal klobige Mobiltelefone waren. Das Telefonieren spielt heutzutage bei ihnen eher eine untergeordnete Rolle. – Mich quält die Frage, ob mich nun eine beginnende Erkältung schüttelt oder ein ausgeprägter Heuschnupfen malträtiert. Vermutlich eher die Allergie, die sich neuerdings als Kooperationspartner das Heuasthma angelacht hat. Echt doof. – Abends zieht sich ein Teil unseres Haushalts einen Uralt-Schinken mit Charlton Heston auf der Großleinwand rein, während der andere Teil bescheiden im Wohnzimmer zwischen einem Tatort und einem Krokodilbändiger hin und her zappt. Zugegeben, der Schinken passt eher zum Osterfest aber ich mag diese Hollywood-Epen auf seicht-biblischer Grundlage nicht besonders. Ansichtssache.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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