Füße renoviert, iPad neu, Apple ↘️

Kurz vor der Abfahrt zur Treterchenpflege trifft mein funkelnagelneues iPad ein. Meine Zeit, ging das schnell, die Telekom ist als Lieferant total fix. Das lässt hoffen, dass sie sich das für ihren Netzausbau und -service irgendwann einmal zum Vorbild nimmt. Hoffen wir mal … – Leicht beschwingt und dazu noch – für podologisch Unerfahrene schwer nachvollziehbar – irgendwie befreit tänzel ich heimwärts. Ein gutes Gefühl. Letzteres verlässt mich relativ schnell beim Versuch das neue iPad einzurichten. Alles flutscht wunderbar bis zu dem Punkt wo es in seinen Appinstallationsversuchen erstarrt und (auch über Nacht) keinerlei Veränderungen zeigt. Das bestätigt meine Befürchtung über die Expansion microsoftartiger Zickereien bei Appleprodukten. I’m not amused. Da tröstet mich die exzellente neue Hülle fürs iPad kein bisschen drüber hinweg. Immerhin habe ich so meine Beschäftigung den Abend über. Letztlich bleibt nur Computergelassenheit im Wissen: Morgen ist auch noch ein Tag. Es wird nicht spät, mein Schlaf treibt sich anderswo herum und als er endlich eintrifft bringt er aufrüttelnde Träume mit. Na toll 😩!

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Computer und Software

Wie schön, dass meine Angetraute heute ganz früh einen Termin hat. Für sie bedeutet das früh raus, für mich lange liegenbleiben. Prima. Problematisch ist nur, dass das Weckhandy uns aus dem Tiefschlaf aufschreckt, wir – bildlich gesprochen – beide senkrecht im Bett sitzen, wobei eine tatsächlich aufspringt während der andere sich umdrehen darf. Doch wenn der Tiefschlaf einmal aufgescheucht wurde, kommt er nicht zurück. So ist das nun einmal. Doch auch das oberflächliche Ruhen hat seinen Reiz 😀. Kurzum: der Vormittag ist schnell vorbei. Ganz nebenbei stelle ich fest, dass es ein Update des Betriebssystems meiner Macs gibt, welches ich stante pede installiere. Schon einmal dabei raffe ich mich endlich auf mein uraltes MacBook, ein Schneckentempo-Computer, radikal zu löschen und neu aufzusetzen. Wer keine Arbeit hat, macht sich halt welche. Erstaunlicherweise gelingt das Vorhaben problemlos, dauert nur ein wenig. Selbstverständlich können neuere Betriebssystemversionen dort nicht aufgespielt werden aber immerhin gibt es noch ein Update, das ebenfalls so seine Zeit benötigt. Demnächst, heute keinesfalls, werde ich mal die Performance testen. – Abends ertrage ich „Nord, Nord, Mord“ – der Fall ist interessant, die Rahmenhandlung grenzwertig. Parallel dazu lasse ich einen mir unbekannten Barnaby von meiner neuen TV-App aufzeichnen. Das funktioniert bestens doch beim Ansehen fehlt der Ton. Ich nehme die Herausforderung an. Tatsächlich gelingt es mir nach einiger Zeit das „Geheimnis“ zu entschlüsseln und Simsalabim: der Barnaby spricht wieder. So etwas zieht erst nieder, baut im Erfolgsfall aber gewaltig auf 😇. Nur der Schlaf ist mal wieder auswärts unterwegs. Man kann nicht alles haben!

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Passt doch!

Der Allianzabschlussgottesdienst lässt wie jedes Jahr unseren Gottesdienst ausfallen. Meine Sitzprobleme machen selbstverständlich eine Anwesenheit vor Ort unmöglich, dazu kommt, dass sich dieses Gotteshaus durch die unbequemsten Sitzbänke meiner Heimatstadt „auszeichnet“. Ich nehme virtuell teil und bin heilfroh nicht dort präsent gewesen zu sein. Die Predigt stimmt mich voll traurig. Der Oberkirchenrat hat eine Gottesvorstellung, die kleiner kaum sein könnte, er reduziert den Schöpfer des Universums auf eine menschliche Chefebene. Seine heißeste Aussage ist, dass Gott Handlungen eines Menschen gar nicht beurteilen kann, sondern quasi vom Menschen erst „belehrt“ werden muss. Es ist klar, dass biblische Aussagen Not machen, wenn man Gott so herabstuft. Nein, keine Kritik, nur ernsthaftes Bedauern und Traurigkeit. Ganz anders, sozusagen völlig entgegengesetzt, ist der Gottesdienst aus Bremen. Dort geht es um Kaleb, der Gott alles zutraut, für den bei Gott kein Ding unmöglich ist. Schon krass diese beiden Predigten nacheinander zu hören. Nachmittags höre ich noch einen Vortrag von Professor Lüdke über Jehovas Zeugen, leicht verständlich mit hoch kompetenten Ausführungen. Jehovas Zeugen können mit der Dreieinigkeit nichts anfangen und lehnen die Vorstellung einer Hölle, eines richtenden und ggf. verurteilenden Gottes ab. Faszinierend diese und andere so arg menschlichen Vorstellungen, die einen korrigierenden Eingriff in die Bibel erfordern, rationalistisch durchgestylt. Eindeutig, dass das eine eigene „Bibelausgabe“ erforderlich macht. – Nach diesen drei so unterschiedlichen geistlichen Ausführungen erfreut mich abends ein Tatort aus Münster, den ich viel besser finde als seine Vorankündigung mich vermuten ließ. Es folgt Barnaby mit einer Mörderin, die ihr sowie das Glück zweier Familien zerstört nur weil sie eine Bemerkung falsch und unvollständig verstanden hatte. Auch krass. Als Leckerli führe ich mir noch Inspektor Wanninger mit seinen seltsamen Methoden zu. Good old Beppo Brehm mit seinem „Fröschl“. Welche ein Tag! Ihm folgt eine schlafintensive Nacht. Passt doch!

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Lust auf Neues

Warum bin ich bloss immer so auf alles Neue aus? Was reizt mich immer spätestens nach zwei bis drei Jahren mein Handy oder iPad auszutauschen? Okay, die Teile sind etwas besser geworden, haben noch mehr Funktionen, die ich nie oder sehr, sehr selten nutze – aber ist das Grund genug? Nein, natürlich nicht. Heute bestelle ich mir ein neues iPad. Inkonsequent wie so oft. Ich muss noch viel lernen, nicht so sehr theoretisch, eher praktisch 😉! Aber das Angebot der Telekom ist wirklich gut. Seufz oder freu? Freufz! – Ich frage mich langsam, ob ich für meine Solarpaneele Hartz IV beantragen sollte, sie lungern nicht nur nachts, sondern auch tagsüber relativ arbeitslos auf dem Dach herum. Der Wechselrichter langweilt sich und die Anzeige des Einspeiszähler wechselt nur unwillig von einer Ziffer zur nächsten während der Verbrauchszähler sich nur schwer für Dauerlauf oder schnellem Trab entscheiden kann. Ein wenig Retsina bereitet mich für einen guten Schlaf vor wie auch ein paar Folgen einer amerikanischen Serie aus Hawaii. Irgendwie ist der Rahmen der Amiproduktionen sehr unterschiedlich, die Plots durch die Bank austauschbar. Es wird sehr spät, schnell fallen dagegen die Augen zu. Fein.

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Luxus lassen ist nicht leicht

Lässt der Schlaf sich Zeit beginnt der Folgetag spät. So ist es eben und so ist es Gott sei Dank! Wir können das und dürfen das – welch ein Geschenk! Ich verbringe viel zu viel Zeit mit der erfolglosen Suche nach Fotos, die zu meinen Ideen für einen Gruß passen – ich finde sie selbstverständlich nicht. So ist das fast immer! – Meine Ungeduld ob protestfreien Sitzens nagt an mir, doch es gibt offensichtlich keine Kompromisse. Dann ist das halt so! – Ich suche und finde tolle Reiseangebote nach Ägypten, den Malediven und Kreta doch die Pandemie lässt jede Buchung illusorisch erscheinen, ganz abgesehen von gewissen, bereits erwähnten, Sitznöten, die selbst eine mittlere Flugreise schmerzhaft blockieren. So träume ich vor mich hin und irgendwann fällt mir dann doch auf welch ein Luxusproblem mich bewegt. Wie verwöhnt bin ich eigentlich? Weiß ich denn nichts mehr von der Zeit wo Urlaub ein finanziell arg belastender Kostenfaktor war? Selbst in den sechziger Jahren habe ich gut gelebt mit Urlaub auf dem Bauernhof der Verwandtschaft. War auch nicht schlecht. Die Spanne zwischen Nachbardorf und Fernreise ist enorm. Es gibt Tage, heute scheint so einer zu sein, da möchte ich mir selbst in den Hintern treten – zum Glück bin ich nicht mehr so beweglich😇😊! Schaue ich halt dem Staatsanwalt beim Ermitteln zu, resp. einer Ehefrau beim Scheitern ihres raffinierten Racheplans. So hart kann das Leben sein! – Der Rest ist wieder einmal zappen und ein aushäusiger Schlaf – so ein alter Rumtreiber, tss, tss, tss …

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Abspecken?

Der Wirsingkohleintopf zum Lunch ist ein echtes Highlight. Ich bin total begeistert und schaufel mir gleich einen Teller zu viel in den Magen. Dabei überlege ich mir, dass ich eigentlich nur Grünkohl, Spinat und Rote Bete auf meinen Speiseplan setzen sollte, wenn ich wirklich effektiv abnehmen wollte, also Speisen, für die mir jegliche Begeisterung fehlt. Austern, Kaviar oder Sushi wären dazu die etwas luxuriöseren Varianten. Das alles würde meine Nahrungszufuhr aufs Minimum reduzieren. Andererseits soll man nicht total übertreiben, denn es geht ja auch so, wenn halt viel gemächlicher – altersgerecht entschleunigt, sozusagen. Der Kaffeebesuch am Nachmittag bei einer guten Bekannten ist zweifellos sehr schön jedoch dem Abspeckziel weniger förderlich, eher feindlich. Doch da muss ich, wie mein Steißbein mit dem Sitzen auch, durch. Es gelingt uns beiden relativ gut. Abends besuche ich die Costa Verde in Spanien, offensichtlich eine hochinteressante Landschaft, ohne Zweifel einer Reise würdig. Ein sich anschließender amerikanischer Serienkrimi soll mich zur Schlafruhe bringen, tut er aber nicht, so dass die Einschlummerphase lange auf sich warten lässt. Gut Schlaf will Weile haben… leider, leider, leider …

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Zwei Tests, ein Gefühlspatriot und ein bahnliebender Schlaf

Ein weiteres Mal unterwerfen wir uns der Testprozedur. Ich richte eine App auf dem Smartphone ein, meine Nebensitzerin gibt mangels anwesendem iPhones ihre E-Mail-Adresse bei der Testerin an. Eigentlich geht alles sehr fix, nur noch das Stäbchen in den Rachen und wir dürfen uns entfernen. Wenig später erhalten wir auf den beiden Medien unser negatives Testergebnis. Nachmittags besuchen wir meine Mum. Sie ist ganz gut drauf und wir plaudern ein wenig. Doch meine Sitzbehinderung verlangt dann doch den Aufbruch. Zu Hause sinke ich erleichtert auf mein weiches Lager und entspanne das untere Ende meines Oberkörpers. Das tut wohl! Auszugsweise schaue ich abends bei der AirForce 1 vorbei, einen oft geschauten Film und erstarre am Ende in vollamerikanischem Patriotismus, der mir hierzulande eher fremd ist. So ein sensibles Kerlchen wie ich ist eben leicht emotional anzurühren. 😉😇. Der Schlaf kommt heute erst sehr, sehr spät vorbei, was mich ziemlich nervt. Er ist in letzter Zeit erschreckend unzuverlässig. Neuerdings spielt er gern Deutsche Bahn. Seufz.

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Lightshow ade

Es geht den Lichterketten an den Kragen und ich muss wieder einmal feststellen, dass Kabelbinder eine tolle Sache fürs Montieren sind aber chirurgische Präzision beim Aufschneiden erfordern. Die Gefahr ein kleines Käbelchen zu zertrennen ist extrem groß. Ich schaffe es diesmal ohne Kollateralschaden. Puh. Danach ist mir durch und durch kalt und mein zuletzt viel zu oft zitiertes Steißbein mosert rum. Die Mittagsruhe verbringe ich mithin in verstärkter Wärmezufuhr. Das tut gut und beugt einer Erkältung bestens vor. – Meine nachmittäglichen Ideen für eine grandiose Geburtstagskartengestaltung verschwimmen mangels adäquaten Fotomaterials in einem illusionären Nebel. Viel Suche für rein gar nichts. Schade. Immerhin hat sich mein Sitzvermögen trotz kleiner Beeinträchtigungen spürbar verbessert – zum hemmungslosen Flegeln fehlt zweifelsohne noch sehr viel. Geduld tut dir not, lieber Terrassenrutscher! Ja, ja, ja 😩😢😲. Meinen Abend verbringe ich zu Steißbeinberuhigungszwecken wieder im Bett bei irgendwelchen Flimmerbildern. Inzwischen langweilen die so, dass ich ernsthaft wieder das Lesen ins Auge fasse. Oder das Verreisen – doch erst wenn ich wieder länger ruhig sitzen kann. Blöde Algen. Gute Nacht!

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