Erfreuliche Erfahrungen

Mein neues technisches Spielzeug verlangt nach meiner Aufmerksamkeit und ich schenke sie ihm gern. Zuerst einmal gilt es eine HomeBase für den Betrieb fit zu machen. Funktioniert problemlos. Dann muss besagte Base ihre Kameras kennenlernen. Sie freut sich offensichtlich darüber und heißt sie herzlichst willkommen, spendet ihnen sogar Saft für maximal ein halbes Jahr (in der kalten Jahreszeit werden sie wohl nicht so lange durchhalten). Dann baue ich meine außer Funktion geratene Türkamera ab, die zwar immer gute Bilder aber gar schreckliche Töne geliefert hatte und mit einem Mal keins von beidem. Das hatte mich damals recht säuerlich gestimmt. Die Nachfolgerin ist erheblich einfacher zu montieren, leider ein Stück kleiner als ihr monumentales Vorgängermodell was wiederum gewöhnungsbedürftige Spuren auf dem Türrahmen zum Vorschein bringt. Für umfangreiche Funktionstests ist es inzwischen zu spät, jedoch das Bild ist hervorragend. Überraschend ist für mich die absolut problemfreie Installation. Das kenne ich auch anders. – Den Abend verbringe ich lesenderweise mit dem ersten Krimi der Luxemburg-Koch-Reihe. Noch ein Kapitel und noch eins, nun ja ein kleines schnell verkonsumiert, eins geht noch … so geht die Zeit flugs dahin.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Lightshowpräparationen

Die Sonne strahlt vom Himmel und die Photovoltaik produziert kräftig Strom. Ich montiere, same procedure as every year, Lichterketten und Lichtervorhänge. Die im letzten Jahr erworbenen kleinen Halterungen für die Wälle bewähren sich bestens. Die überhaupt nicht umweltfreundlichen Einmal-Kabelbinder sind trotzdem perfekt für diesen Job. Selbst unsere stehengebliebenen aber abgedeckten Loungemöbel zeitigen tolle Folgen. Ich montiere den Lichtervorhang einfach an den Halterungen des Windschutzes. Perfekte Lösung – da hätte ich schon früher drauf können können. So geht alles flott voran und ich werde mit dem ganzen Illuminationskram im Laufe des Tages fertig. Sogar die synchrone Ein- und Ausschaltung ist programmiert und startbereit. Ich mühe mich redlich meinen Enthusiasmus zu zähmen und alles erst am Silvesterabend des Kirchenjahres zu aktivieren. Ob es mir gelingt? Abwarten ist angesagt. Sicher bin ich mir nicht. Die Generalprobe bei Dunkelheit liefert jedenfalls ein perfektes und recht sehenswertes Ergebnis. Wir sind sehr angetan. – Fernsehen ist nicht und so stürze ich mich voller Elan auf meinen Koch aus Luxemburg und begleite ihn bis zur Auflösung des Falles. Es wird nicht spät.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Ein schöner Rücken muss nicht entzücken

In der Nachbarstadt steigen die Inzidenzwerte und meine Gemeinde hat wieder ihre Versammlungsbedingungen verschärft. Wir bleiben lieber zu Hause und schauen dem Gottesdienst von ferne zu. Die Übertragungen werden immer besser, nur der Ton könnte ein wenig stärker durchkommen und es ist nicht glücklich einen „Riesen“ auf dem Stuhl vor der Kamera zu platzieren. Alle stehen auf und wir bewundern Hinterkopf und Rücken. Irgendwie lustig ist es schon. Die Regie reagiert schnell und schwenkt das Aufnahmegerät bis der schöne Rücken verschwunden ist. Nett. Während ich mir beim ersten Teil der Predigt zu alt vorkomme denn der Zusammenhang erschließt sich mir nur ansatzweise, verstehe ich den zweiten Teil sehr gut – es geht um Gottes neue Welt im Vergleich zu den gescheiterten Versuchen von uns Menschen ein Paradies auf Erden zu schaffen. Meist glich dieses nach kurzer Zeit eher einer Hölle. – Der Gottesdienst aus Bremen ist ebenfalls ansprechend mit dem altgewordenen David und anschaulichen Parallelen zu unserem Leben. – Ich suche eine Unterkunft rund um Dinslaken, am besten eine Ferienwohnung und finde drei bis vier geeignete Objekte. Das Beste buche ich nach langer Zeit mal wieder bei Airbnb, lasse eine grauenhafte Identifikationszeremonie über mich ergehen, vergeude Zeit bis die Anzahlung per Kreditkarte endlich abgewickelt ist und erhalte schließlich eine Absage vom Vermieter, der die Wohnung bereits für ein ganzes Jahr vermietet habe, sagt er. Wenn sauer lustig macht, wie es in einem geflügelten Wort heißt, müsste ich jetzt sehr lustig sein. Ich vertage die Suche erst einmal, lasse mich von YouTube berieseln und begleite dann den Koch aus Luxemburg bei seinen Eskapaden. Die Müdigkeit treibt mich von ihm weg aufs Nachtlager.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Ein Brauhaus, zwei Parkchaoten und Güterzüge in der City

Morgens wird es immer später. Ich bin kein Wintermensch, wenigstens passe ich so perfekt zu unserer Photovoltaikanlage 😉. – Heute sind wir im Brauhaus in Fallersleben eingeladen. Die Parkplatzsuche gestaltet sich schwierig aber nicht unmöglich. Die Atmosphäre ist rustikal aber unser Impfzustand wird genau überprüft und wir checken mit der Luca-App ein (und später aus). Wir agieren in einer echt netten Runde, plaudern viel und feiern so einen Geburtstag nach. Das Essen ist differenziert zu betrachten. Einige sind sehr zufrieden, andere nur halb – mir hat das Matjes-Gericht gut geschmeckt, auffällig ist nur, dass die Teile rustikal auf den Teller „geklatscht“ wirkten und nicht kunstvoll arrangiert wie anderswo. Dort hat eine eher volkstümliche Gastronomie das Sagen. – Beim Parken für den kleinen Einkauf hinterher fällt mir das eigenartige, gewöhnungsbedürftige Parkverhalten meiner Mitparkerinnen (sorry aber es waren wirklich „innen“) auf. Die Eine sucht sich, wiewohl viele andere Flächen frei sind, für ihr breites Auto die engste Lücke aus und bleibt halb auf der Zufahrt stehen, weil sie sich nicht weiter hinein traut. Ich staune. Die Andere parkt einfach mitten auf der Fahrbahn kurz vor der Ausfahrt und man muss um sie herumkurven. Sind das Ausnahmen oder ist das in Fallersleben so üblich? Keine Ahnung aber seltsam ist es schon. – Meine gestern bestellte Sendung ist inzwischen eingetroffen und wartet vor der Haustür auf mich. – Der doofe Maulwurf ist nach langer Abwesenheit auch wieder da um unseren Rasen zu verunstalten – Mistvieh. – Abends schaue ich langen Güterzügen irgendwo in den Staaten beim Passieren zu und erfreue mich an einer Bahnlinie, die mitten auf einer normalen Durchfahrtsstraße durch den Ort führt und von scheinbar endlosen Güterzügen passiert wird. Krass. Früh begebe ich mich ins Nacht-Aus.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Kehrt marsch und munter voran

Frühmorgens (nach meiner Zeitrechnung) kommt der fast erwartete Anruf – die Reiseabsicht ist getillt. Dachte ich mir’s doch, denn die Gründe sind nachvollziehbar. Auch gut, dann bleibt finanziell Luft für eine künftige kurze Flucht aus der eiskalten Zeit am Jahresanfang. Und viel Spaß gemacht hat mir die Reisesuche sowieso, ich mag das. – Meine Dachstrom-Montagefirma meldet sich auf meine Anfrage leider nicht, total schade, ich hatte so eine gute Meinung von ihr. Seifenblasen platzen leicht. – Ist das jetzt ein Frustkauf oder eine Gelegenheit, wenn ich mir zwei herabgesetzte elektronische Teile bestelle? So ganz klar bin ich mir darüber nicht aber meiner derzeitigen Einschätzung nach handelt es sich schlimmstenfalls 😇 um eine vorgezogene Beschaffung. Morgen soll die Lieferung schon da sein. Die Montage wird dann wohl noch ein wenig auf sich warten lassen. Pensionistenterminnöte, was sonst? – Die Chefin wickelt ihren nächsten abstrusen Fall ab, der natürlich trotzdem nett anzuschauen ist. Freitag heißt YouTube-Tag, denn dann gibt es immer zwei bis drei neue, für mich interessante Beiträge. Zu nachtschlafender Zeit kommt der Luxemburger Koch mit seinen Recherchen ein bisschen voran und so wird es wieder sehr spät.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Wechselbäder

Heute sind wir nahe daran die Reise wider Erwarten doch zu buchen. Ich beschäftige mich intensiv damit und es macht mir viel Spaß die Details zu durchforsten. Fast einigen wir uns auf zwei Außenkabinen, ein Reisebüro schickt sogar schon ein Angebot, das mich motiviert dann doch (für uns) eine Balkonkabine zu wählen. Es geht munter hin und her. Dennoch ich bleibe auch heute dabei: alles steht auf extremst tönernen Füßen. – Die PIN für meine neue Kreditkarte kommt, sehr schön doch die Karte selbst steht noch aus. Die Gesellschaft macht es sehr spannend – echt stark. Dabei ist das Teil selbst nichts Besonderes, eher eine ganz stinknormale Karte. Marketing ist alles 😉😀. – Nachmittags besuchen wir meine Mum. Sie ist relativ gut drauf. Inzwischen relativiert sich so manche Kritik, die wir an ihrem ersten Heim hatten, manches Ärgerliche scheint allgemeiner Standard zu sein, wenn Wirtschaftlichkeit Priorität hat und Pflegekräfte Mangelware sind. Unsere Gesellschaft will es so, die Politik zuallererst. Immerhin ist die Fahrt mit Tiger die reinste Freude und ich entwickle mich immer stärker zum Freund dieser Antriebsart. – Abends läuft auf allen Kanälen die Selbstdarstellung der politischen „Elite“ mit neuen alten Corona-Maßnahmen, die viel zu spät kommen, nicht ganz durchdacht sind und die Frage der Kontrolle außen vor lassen. Politischer Aktionismus halt bedingt durch Angst vor Stimmenverlusten vor der Wahl bzw. sch…egal danach. Was mir bleibt? Mein Koch aus Luxemburg, der Kriminalfälle klärt, natürlich. Es wird gar nicht mal so spät.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Spannende Recherche leider nutzeffektfrei

Der Blick auf die Ertragslage scheint sich zum neuen Hobby eines hier ungenannten 😉 Pensionisten auszuwachsen. Der morgendliche und abendliche Blick auf die massgebliche App nimmt langsam die Form eines täglichen Rituals an, mal abgesehen von den zahllosen Blicken tagsüber 😀. Aber auch das Neue wird bald seine Faszination verlieren wie ich mich kenne. Momentan vermisse ich sehr die zugesagte Beratung unserer Liefer- und Installationsfirma im Bürokratendschungel. Offensichtlich war es wohl eher ein Verkaufsargument als ein ernsthaftes Anliegen – das werde ich bald wissen, denn ich habe nachgehakt. Übrigens wird die Ertragslage wieder besser. – Zu einem Buß- und Bettag passt das Wetter sehr gut. Abends sehen wir uns den zum Anlass passenden Gottesdienst aus Bremen an mit der Mahnung intensiv zu beten und alles von Gott zu erwarten. Dabei werden so einige meiner Defizite schmerzlich erwähnt. So ist es gut, so soll es sein. Seufz. – Ein Gespräch mit einem Freund motiviert mich zu einer erneuten Kreuzfahrtrecherche mit dem Ziel Island. Das Ziel passt zwar temperaturmäßig überhaupt nicht zu mir, es ist aber – zugegeben – eine hochinteressante Insel. Ich gehe zwar davon aus, dass diese Reise nie stattfinden wird, denn die Hürden davor sind vielfältiger Art und recht hoch, während die Zeit, die noch bleibt um eine vernünftige Kabine zu ergattern viel zu kurz ist. Doch es macht Spaß die Angebote zu erkunden. Ich lerne schnell, dass ich besser nicht nachschauen sollte welche Unterkünfte überhaupt noch verfügbar sind: meist nahe der Wasserlinie und eher innen als außen. Doch das soll mir die Erkundungslust nicht verderben! – Vor dem Tagesabschluss beginne ich noch einen Krimi aus Luxembourg. Es wird leider wieder spät.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar

Ärgern und staunen

Der Blick auf die Ertragslage des Sonnenstroms ist erschütternd – gestern kam noch nicht einmal eine läppische Kilowattstunde zusammen und heute sieht es ähnlich bescheiden aus. Photovoltaik und Winter sind so weit nördlich halt eher Gegner als Partner. Ich entwickle inzwischen bärenartige Fähigkeiten und würde mich am liebsten zu einem ausgiebigen Winterschlaf in meine Betthöhle zurückziehen. Aufstehen wird immer schwieriger und später. Ich kann halt mit einer Wetterlage nichts anfangen, die für Menschen mit Sonnenallergie grandios und perfekt ist. Dann entwickelt ein sehr guter Freund auch noch Urlaubsphantasien, die ich von ihm gar nicht mehr erwartet hätte, ich bin völlig baff und reagiere darauf sehr verhalten. Er verblüfft mich immer wieder – das macht ihn ebenso sympathisch wie unfassbar. – Die steuerlichen Hürden der Photovoltaik, die zum Verhinderungsprogramm der inzwischen nur noch geschäftsführenden Regierung gehören, schiebe ich immer weiter vor mich her. Ich werde wohl in diesem Leben nicht mehr begreifen wieso man einerseits alternative Energieerzeugung vehement propagiert und andererseits dem Strom vom Dach und mittels Wind alle nur möglichen Knüppel zwischen die Beine wirft. Dazu muss man wohl Politiker sein. Seufz. – Abends „erfreut“ mich die Vielzahl der Beimischungen, die schlichte Kaiserbrötchen „bereichern“. Der Empfehlung gute Bäckerbrötchen zu kaufen könnte ich zwar folgen wollen – aber wo gibt es diese Semmeln noch? In jedem Fall fahre ich nicht jeden Morgen nach Wien zu dem dort agierenden Original-Kaiserbrötchen-Bäcker, den der ZDF-Moderator präsentiert. 😉 – Endlich komme ich zur Auflösung meines neuesten Kluftingers, dem Kommissar, der es schafft sehr genial und wenig später absolut albern und kindisch zu agieren. Inzwischen überziehen die Autoren völlig und ich werde mich wohl von der – zudem noch völlig überteuerten – Serie verabschieden. Es wird leider arg spät.

Veröffentlicht unter Uncategorized | Schreib einen Kommentar