Road Town auf Tortola

Ich kenne weder die Stadt noch die Insel, doch es muss sie geben, denn wir liegen hier am Pier. Dann ist das so. Neben uns parkt die „Norwegian Escape“, höher, breiter und länger als wir und spuckt auf drei Gangways Besuchermassen an Land. Wir haben nur einen Zugang zum Kai. Das Wetter ist eher feucht, wir verlassen unser Schiff bei Sonnenschein, durchqueren die Zollfreihandelszone bei bewölktem Himmel um bald drauf von einem kräftigen Regenschauer überfallen zu werden, flüssige Sonne, wie der Kreuzfahrtdirektor ihn nennt. Das T-Shirt trocknet hierorts fix und wir kommen trocken wieder an. Kurz und gut – das ist nicht meine Insel, sorry. Im Kreuzfahrt-TV sehen wir mäßig interessiert einem Spezialisten und zwei Versuchspersonen beim Handtuchfalten zu, nun ja, wer’s mag … Während meine geliebte Mitreisende sich einen Abba-Abend zu Gemüte führt – mir warteten am Eingang zu dicht gedrängt zu viele Menschen – widme ich mich Mister Gin Fizz, beobachte das Abendpublikum beim Flanieren und lasse mir erläutern warum Kunst sexy macht. Nach dem letzten Gin samt Bruder Fizz geht es heim in die Kabine, zu einer kräftig stinkenden Nachtzigarre. So gut wie ich dachte ist und tut das nicht. Nein, ich bin kein Zigarrentyp! Es wird normal spät.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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