Philipsburg auf St. Maarten samt Marigot auf St. Martin

Heute finden wir uns auf eine zweigeteilten Insel wieder. Neben uns liegt ein exklusiver Dreimaster der Traumreisen für Wohlbetuchte – starkes Bötchen. Auf der anderen Seite liegen die „Rotterdam“, ein fast gleich großes Schiff und die „Harmony Of The Seas“, ein Riesenpott für 6.780 Passagiere. Damit nicht genug hat ebenfalls die „Jewel Of The Seas“ festgemacht für rund 3.000 Reisende. Die alle und wir dazu ergießen sich heute über diese kleine Insel. – Für uns startet ein Ausflug um die Mittagszeit, eine Rundtour mit Bus, auf den eigenen Füßen und per Motorboot, der uns rund vier Stunden auf Trab hält. Die Reiseleiterin spricht perfekt deutsch, ist eine in Deutschland aufgewachsene Französin, die in Marigot lebt. Die Fahrt mit dem Katamaran führt uns an prachtvollen Protzbooten vorbei, die millionenschwere Eigentümer noch in der Karibik parken bis sie – sobald es hier stürmisch zugeht – ins Mittelmeer transferiert werden. Wir sehen den berühmten Flughafen vom Ausflugsschiff aus – nur nicht den schmalen Strand über den startende und landende Maschinen in nahezu greifbarer Höhe hinwegbrettern – schade eigentlich. Im französischen Teil der Insel befinden wir uns in Europa mit der wunderbaren Nutzungsmöglichkeit der in Deutschland geltenden Mobilfunktarife. Ich poste was das Zeug hält und lade fast siebzig App-Updates herunter. Die eindrucksvolle Panoramafahrt zeigt uns, wie gut ein selbständiger Kleinststaat und eine europäische Provinz sehr trefflich miteinander auskommen können. Man muss nur wollen. Zurück an Bord nehme ich an einem Kunstquiz teil und gewinne einen Gutschein über 20 Euro, den ich an meinen kunstsinnigen Nachbarn weiterreiche, der dafür einen Druck erwirbt (nach Zuzahlung eines nicht unerheblichen weiteren Geldbetrages natürlich). Es sei ihm gegönnt. Es wird ein wenig spät aber der Schlaf kommt zuverlässig herbei.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert