Santorini

Am späten Vormittag nähern wir uns der imposanten Kulisse von Santorin, das in Wirklichkeit Thira heißt. Die weißen Häuschen an den Kraterrand geklatscht oder auf der Kuppe mit sagenhafter Aussicht platziert sind faszinierend und verleiten zu unzähligen Fotos. Die Amadea lässt ihren Anker fallen, die Tenderboote nähern sich und die Umsteigeplattform wird installiert. Bald darauf brechen wir zu unserem zweiten Ausflug auf. Die Sonne strahlt uns an, wir sitzen auf dem Oberdeck und gleiten auf den festen Boden zu. Per Bus geht es eine steile Serpentinenstraße auf die Kraterrandhöhe hinauf. Der Blick auf den Zwei-Drittel-Ring voller Wasser, mit ein paar Inseln in der Mitte, ist mehr als beeindruckend. Die Sicht vom höchsten Berggipfel verheißt mehr als sie hält. Ähnliches gilt für die 178 Stufen, die wir in Pyrgos erklimmen. Unter enorm starker Schweißproduktion gelange ich oben an, um mäßig begeistert über die Insel zu blicken. – Eine gute halbe Stunde später parken wir unterhalb von Oia. Wieder schnaufe ich den Hügel hinauf, doch diesmal lohnt sich die Mühe wirklich. Welch ein phantastisches Örtchen. Es erschließt sich ein herrlicher Blick auf den Krater mit unserem Schiff mittendrin. Phantastisch! Die in den Fels gegrabenen Häuser, scheinbar jederzeit vom Absturz bedroht, bieten ein unbeschreiblich beeindruckendes Panorama, dazu ein strahlender Sonnenschein, knallblauer Himmel und sommerliche Temperaturen. Hier lass uns Häuser bauen, den Griechen eins, uns eins und allen Gästen eins, möchte ich ausrufen. Leider bin ich viel zu kaputt um diese Schönheit in vollen Zügen auszukosten. Zurück zum Bus geht es zur Inselhauptstadt. Wieder parken wir unten und erklimmen den Kraterrand zur orthodoxen Kathedrale. Man, bin ich geschafft, immerhin muss ich über 100 Kilo steile Pfade hinaufschleppen 😀😉 und das dreimal hintereinander! So schlappe ich durch die eigentlich sehenswerten Gassen der Hauptstadt um endlich die Seilbahn zu erreichen. Hinein in die Kabine, hinab auf Meereshöhe, weiter auf schwankende Planken bis wir nach kurzer Fahrt unser geliebtes Heimatschiff entern dürfen. Wie schön! Das Duschen entpuppt sich als weiteres Highlight des Tages. Das tut wohl! – Nach dem Dinner folgt auch noch ein Konzert mit Manfred Siebald. Der bewundernswerte Typ hat den Ausflug mitgemacht, alle Höhen mit erklommen und präsentiert frisch und munter seine Songs. Starker Mann mit noch stärkerer Kondition. Chapeau! – Ich beende den Abend mit einem Mojito und freiem Cuba. In der Nacht wird uns eine weitere Stunde geklaut aber in Erwartung eines ausflugsfreien Tages tangiert uns das nur peripher.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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