Sattes Tagesprogramm

Mr. Shortys Urlaubsende naht. Ich befreie seinen Stammplatz von Bewuchs, Tannenzapfen und Ablagerungen. Jetzt kommt seine Ladestation an die Reihe, das Stationsfindungskabel wird befestigt und mit dem Kontakt verbunden, es folgen das nach links abgehende und das von rechts kommende Kabel, so schließt sich der Kreis. Jetzt das Netzteil einklicken und der Steckdose zuführen. Die Diode leuchtet weiß und das ist gut. Jetzt wird Mr. Shorty auf den Rasen gesetzt, die Mähhöhe festgelegt und er mit dem Auftrag einzuparken aktiviert. Das klappt wunderbar. Jetzt die Ladestation fixieren und Mr. Shorty zum Mähen losschicken. Das macht er perfekt, so soll es sein. Ich hätte ihn gern noch eine zeitlang beobachtet, ob es irgendwo hakt, doch dazu bin ich einen Tag zu spät dran. Dann ist das so. – Jetzt stante pede die Koffer zu Ende packen, alles in Tigers Gepäckraum unterbringen, Haus abschließen, Alarmanlage aktivieren, Route programmieren und ab geht die Post. – Wir kommen gut durch, beim allerletzten kurzen Stück durch ein östliches Bundesland ereilt uns jedoch das Umleitungsmenetekel. Diesmal vertraue ich der Voranzeige und nutze die dargestellte Route. Pustekuchen. Die Anzeige ist für Insider möglicherweise verständlich, Ortsfremde wie ich dürfen zurückfahren und müssen die angeblich gesperrte Route nehmen. Zurück in Niedersachsen geht es gleich so weiter. Jetzt reicht’s mit meiner Landstraßenliebe! Tschüß und rauf auf die Autobahn. Ruckzuck sind wir da. – Das Hotel ist perfekt. – Nach einer langen Mittagspause begibt sich meine Sangesfreudige auf ihr Chor-Event. Ich kaufe ein paar Satt- und Dickmacher ein, spaziere anschließend durch die Fuzo und gebe mich den aufflackernden Erinnerungen hin. My good old Bad Harzburg – manches hat sich gewandelt, anderes ist gleich geblieben, wie überall im Lande. Das Hotel gewährt uns ein kleines Zimmerupgrade, ein Balkon erweitert den Raum. Bei dem wunderschönen Frühlingswetter ist das äußerst lobenswert. In der warmen Abendsonne whatsappe ich ein wenig, schaue dem munteren Treiben im Zentrum zu und genieße dabei einen Landjäger samt Brötchen und Käse. Feines Abendbrot-Ambiente. Als es kühler wird zieht es mich nach drinnen, ein wenig Fernsehen live, ein wenig streamen und schon trifft meine Sängerin wieder ein. Auch sie hatte einen erlebnisreichen Abend. Schön für sie. – Beim Streamen stoße ich auf einen irren Krimi mit einem Kriminalrat, der seine einstige Genialität im Suff ertränkt, einen Fall nicht löst, suspendiert wird, eine Mörderin in anderer Sache zur Flucht verhilft und schließlich zum Oberrat befördert wird und die Leitung des Morddezernats übernimmt. Irre, mächtig gewaltig stark. Dadurch wird es später als geplant und die Nacht gestaltet sich eher gemischt. Na denn.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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