Schwerkraft, Nahtod und Klosterwitze

Wenn der Abend vorher lang und lustig war, kann unter Umständen das Aufstehen schwer fallen. So auch heute – aber was macht das einem Pensionisten? Nichts. So ist es! – Nachmittags montiere ich die Garderobenstangen im Schrank. Selbstverständlich – wie fast immer, wenn ich mich auf das Gebiet des Handwerks verirre – gibt es unerwartete Schwierigkeiten. Die bisherigen Stangen haben viel zu biegsame Halterungen, diese waren aber durch ein stabiles Schrankbrett hindurch per Schlüsselschraube gesichert. Die neu erworbenen Halterungen sind aus Stahl, können aber nur angeschraubt werden. Halten die kurzen Holzschrauben die Konstruktion, wenn Kleidung sie per Schwerkraft massiv nach unten zieht? Wer weiß das schon? Ich nicht! Versuch macht kluch, sagt der Volksmund, also den Optimismus walten lassen und schrauben. Wir werden den Erfolg hoffentlich nur sehen und nicht hören. – Ein nicht ganz so junger Münster-Tatort mit einem Rechtsmediziner, der seine Nahtoderfahrung überlebt und danach Commissaire Georges Dupin, der mich in die Bretagne entführt, versüßen mir den Abend. Ganz netter Stoff. Mit Klosterwitzen, gekonnt erzählt von Pater Karl Josef Wallner, einem Zisterzienser, leite ich humorvoll die Nachtruhevorbereitung ein. Es funktioniert, auch wenn es spät wird.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
Dieser Beitrag wurde unter Uncategorized veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert