Sieg auf ganzer Linie!

Bei einer Affenhitze schwinge ich mich nach Jahren wieder aufs Fahrrad und radle zu dem Windows-Notebook-Besitzer, die Box im Gepäck. Völlig durchgeschwitzt aber total begeistert vom Radeln komme ich dort an. Eine Verbindung zwischen Computer und Router ist schnell hergestellt, doch die Zugangsseite zeigt sich nicht. Immerhin stelle ich fest, dass bei meinem allerersten Versuch wohl meine WLan-Netze installiert und das werksseitige Netz eliminiert wurde. Eine bemerkenswerte Erkenntnis. Ich radle zurück. Daheim schalte die bisherige Box ganz ab, versorge die neue mit Strom, finde sofort auch bei ihr mein übliches wie mein Gästenetz und versuche darüber mit den bekannten Passworten die Box-Einstiegsseite zu erreichen. Niente, nix, nothing. Merde! Also zurücksenden? Nein, noch einmal recherchieren. Ich benötige den Zugang um die Box auf die Werkseinstellungen zurückzusetzen, denn erst dann kann ich einen weiteren Versuch starten. Das Internet verrät mir, es mit einem alten Telefon, das man an die Fon-Dosen der Box anschließt zu versuchen. Irgendwo habe ich doch noch so ein Teil herumliegen. Wer suchet, der findet, so auch heute. Den Oldie mit dem bockigen Newcomer verbinden, einen seltsamen Zahlen-*-#-Code eintippen, wählen lassen und tatsächlich alle Dioden blinken, die Fritzbox setzt sich zurück. 2:1 – Anschlusstreffer meinerseits. Schulterklopfen. Jetzt starte ich den Wechselassistenten der bisherigen Box erneut und auch diesmal ist sie mit der inzwischen allerneuesten Software ihrer Nachfolgerin nicht zufrieden, kurz sie will einfach nicht. Auch gut. Wieder zurück zu den Werkseinstellungen und dann eine normale Installation starten. Diese läuft holprig, langwierig aber kontinuierlich ab bis der neue Router endlich seinen Frieden mit dem Glasfasernetz schließt. 2:2 Ausgleich! Ich begebe mich ins virtuelle Innere des Kastens, verbinde ihn mit den Telefonen, stelle die WLan-Netze in bewährter Weise wieder her, verändere die Zugangsdaten und schließe dann alle Geräte im Netz wieder an, soweit sie es nicht schon von selbst getan haben. 2:3 für mich. Sieg nach einem harten Kampf! Gott sei Dank, der mich die ganze Zeit geleitet, begleitet und meine Ungeduld gemäßigt hat. Sicher wird noch hier und dort etwas nachzujustieren sein aber die Ochsentour liegt hinter mir – dachte ich bis ich entdecke, dass unser Telefonbuch sich nicht wiederherstellen lässt. Da ist Fleißarbeit angesagt. Aber ein Wechsel ist nunmal herausfordernd. So tippe, kopiere und speichere ich bis in die Nacht. Dann ist das halt so. Der Schlaf ist fest aber oberflächlich – die Hitze fordert ihren Tribut. Sommer eben.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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