Umkehr

Wir packen, säubern und füllen unseren fahrbaren Untersatz. Zwangsheimkehr ist angesagt. Doofe Einbrecher! Regen, mal stark, mal mittelmäßig, begleitet uns die ganze Tour. Ist doch nett, wenn das Wetter mit uns über den abgebrochenen Urlaub weint. Wenigstens ist ein Einkauf zu Hause erst einmal nicht nötig, wir haben ja alles dabei. Nach dem Eintreffen begutachtet der Tischler den Schaden, unser Versicherungsagent übt sich in Zurückhaltung und ist nicht erreichbar. Bei Vertragsabschlüssen ist er schneller. Meine Taschenuhr ist weg, Restbestände thailändischer Währung haben sich verflüchtigt und ein paar Münzen fehlen – das ist zu verschmerzen, Gott sei Dank! Aufwändiger dagegen ist die Reparatur der Einbruchsschäden. Es gibt so Erfahrungen im Leben, die muss man nicht machen aber wer fragt schon danach? Wer beten kann, der möge für die Einbrecher beten. Nein, ich zerfließe keineswegs vor Mitleid mit ihnen aber sie haben offensichtlich mehr Hilfe nötig als wir. Wie bescheuert ist so ein Leben? Unsere Schäden können mit ein wenig Geldeinsatz gut geregelt werden, denn unseren „Grundschaden“ hat Jesus bereits am Kreuz behoben. Den Dieben fehlt letzteres offensichtlich und das ist wirklich schade für sie. Möge der Herr mit seiner Gnade ihnen nahekommen. Statt „aufbrechen“ „umkehren“ – eine wirkliche Alternative!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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