Und wieder Boltenhagen

Mein Zimmer lässt sich nicht so recht verdunkeln, es wird sehr früh ziemlich hell im Raum und das motiviert mich stark zum Aufstehen. Schau an. Das Frühstück in der Pension entspricht voll dem gewohnten Standard und ist daher okay. Heute frühstücke ich ausnahmsweise sehr reichlich. Da meine Ehegefährtin am letzten Kurtag noch einmal voll beschäftigt wird, wohl eine Art Abschiedsfeuerwerk der Klinik, spaziere ich, meinem motzenden Rücken zum Trotz, langsam am Strand entlang. Ein Matjes-Fischbrötchen stillt perfekt meinen Mittagsappetit. Danach führt mich mein Weg zurück zur Pension, ich nehme die vergessene Sportmatte mit ins Zimmer. Nach einer langen, erholsamen Mittagspause hole ich meine Rückenmotivationsübungen nach. – Etwas später nachdem meine Frau ihre letzte Anwendung absolviert hat, gehen wir noch einmal zum Strandpromenadenweg, weiden uns an der Seesicht bis wir schließlich mit einem alkoholhaltigen Getränk Abschied von Boltenhagen feiern. Ein älteres Ehepaar gesellt sich zu uns und wir unterhalten uns prächtig. Während ein Teil von uns zu ihrem All-Inclusive-Dinner eilt, begnügt sich der andere mit einer Currywurst samt Pommes zum Urlaubermelkpreis. Egal, dann ist das so. Die letzte Nacht ist unterbrechungsreich und kurz. Schicksal.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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