Verschätzt und touchiert

Der heutige Tag beweist, dass sowohl das Ausschlafen als auch die Morgenandacht einem rechtzeitigen Aufbruch nicht im Weg stehen müssen 😉😀. Ich spiele Chauffeur und meine Lebenslangpartnerin Weihnachtsfrau. Ich staune jedes Jahr mehr über ihr Engagement vor dem Fest. Beginnend mit Weihnachten im Schuhkarton wird unser Domizil zum fortwährenden Verpackungsstudio 😇. – Heute sind wir bei der Weihnachtsbaumschau erfolgreich. Das Schmuckstück ist so groß wie ich, etwas buschig und wartet jetzt draußen auf seinen Einsatz. Zehn Jahre wachsen, zehn Tage Terrasse und zehn Tage glänzen – nicht die idealste Perspektive. Andererseits wäre sein Leben als Möhre deutlich kürzer ausgefallen 😀. – Endlich nehme ich mir Zeit die 25 kg Sonnenblumenkerne in den Keller zu verfrachten und die Ausschüttung an die Vogelwelt zu beginnen. Bon appétit! – Unser Postbote bringt heute die gesammelte Post der letzten Woche – dieses Feeling ist bei der Menge und der Verschiedenheit der Sendungen kaum vermeidbar. Ein supernetter Gruß aus Mainz ist dabei, einer aus Taucha und manche andere, mehr oder weniger interessante Sendung. – Bei meiner persönlichen Andachtszeit packt mich wieder der Hiob-Kommentar von Helmut Lamparter. Eine starke Übersetzung und eine inhaltsschwere Bibelauslegung mit durchaus überraschenden Erkenntnissen. Das Hiob- und das Predigerbuch haben mich von Anfang an stark geprägt – deshalb ist mir wohl der Zugang zu schwärmerischer Begeisterung stets verschlossen geblieben. – Seniorenkreis ist nicht so meine Sache. Smalltalk liegt mir nur begrenzt, Kaffee, Kuchen, Schnittchen und ein Quiz reißen mich nicht vom Sofa und allein für die Andacht … Jedenfalls bringt mein dort neu engagiertes Teammitglied ein paar Kratzer auf Foxi mit heim. Eine Seniorin lag offensichtlich falsch beim Abstandsschätzen. Wäre es ein gekauftes Fahrzeug, kein Problem, aber es ist geleast. So müssen wir die Kratzer beseitigen lassen sonst wird es für uns teuer. Die Jungs sind extrem pingelig bei der Rückgabe. – Es wird mittelspät, der Schlaf lässt sich viel Zeit, doch erfreulicherweise kann das Defizit am nächsten Morgen ausgeglichen werden. Halt ein Rentnerding.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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