Von fünf bis zwei

Um fünf bin ich fast wach. Die fehlende Dreiviertelstunde verleitet mich zum Einschlafen. Das ist ein Fehler, um so schwerer fällt mir das Aufstehen. Katzenwäsche, Klamotten, verkürzte Andacht und los geht es Richtung Klinikum. Zurück daheim falle ich auf mein Lager und mir fallen sogar noch ein wenig die Augen zu. Fein. Die Zeit wird danach eng zum Besuch meiner Altvorderen. Dort treffe ich meine Schwester und wir beide staunen wie gut unsere Mutter wieder drauf ist. Das ist natürlich nur eine Laiensicht. – Meine Liebste wird gerade operiert und ich denke sehr an sie. Nach der Mittagspause ruft mich betäubungsmüde kurz an, braucht aber noch viel Schlaf. So bleibe ich ihr heute fern und gönne ihr die Ruhe von ganzem Herzen. – Abends schaue ich bei meiner Mum noch einmal vorbei, alles unverändert: sie schläft ruhig und friedlich. Dann geht es zum Rotweinhauskreis. Ich bin nicht so ganz zufrieden mit dem Dialog zweier Geschwister – aber das Thema ist auch schwierig und vielseitig. Der Wein im Anschluss beschränkt sich auf ein Gläschen alldieweil ich ja noch fahren muss – es wird dennoch sehr spät mit oberflächlichen und tiefsinnigen Gesprächen. Daheim bin ich noch so bewegt, dass es mit dem Schlafen nicht so recht klappt aber das macht mir nichts, bleibe ich halt noch ein wenig auf. Sehr, sehr spät sinke ich dann in eine tiefe Ruhe mit kurzen Unterbrechungen. Was für ein Tag!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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