Weile

Endlich, es wurde ja wirklich allerhöchste Zeit, tagelang scharrte ich bereits mit meinen nicht vorhandenen Hufen, und heute, heute, endlich, geht es los. Mit unserem neuen Cabrio darf ich nach langer Erkältungskrise endlich offen fahren. Okay, viel zu stark eingemümmelt aber immerhin offen. Ich bin hin und weg. Ist das schön! Nachmittags vollende ich die Fotoauswahl meines Vortrags und baue die Präsentation zusammen. Klasse. Fehlt „nur noch“ der Text. Die Hauptsache kommt morgen. Und eventuell übermorgen. Aber möglicherweise, kann ja sein, sind die Fotos die Hauptsache für meine Zuhörer und mein Reden nur ein Nebengeräusch, das kaum die Hörgeräte durchdringt. So vollkommen überraschen würde mich das nicht aber umso wichtiger sind Bilder. Und die sind okay. Alles wird gut. Der Hauskreis am Abend – mit offenem Verdeck angesteuert – plätschert eher so vor sich hin. Bis sich die letzten Vortragsgedanken verabschiedet haben, ist die Diskussion fast vorbei. Die Umschaltvorgänge zeichnen sich eben im zunehmenden Alter nicht mehr durch Kürze aus. Eher durch tiefendurchdachte Länge. Dennoch sind ein oder zwei Gedanken hängen geblieben. Und zur Nachplauderei bin ich wieder voll da. Gut Ding will Weile haben. Isso.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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