Zwei Welten

Es gibt Städte, die mag man einfach. Für mich gehört Kapstadt seit heute dazu. Ja, ich übersehe die Townships nicht, es gibt viel zu viele benachteiligte Menschen. Doch die Stadt hat ein beeindruckendes Flair, eine Ausstrahlungskraft, die mich ergriffen hat. Ob das nur ein erstes Gefühl ist, das von den Realitäten überrollt wird, keine Ahnung, man wird es sehen. Zwei Ozeane, die aufeinanderstoßen, zwei Welten, die sich hier in vielfältiger Weise treffen, geschäftiges Hochhaustreiben auf der einen Seite und herrlichste Feriendomizile nebenan, nahebei, ohne sich in die Quere zu kommen – kaum zu fassen. Großstadt und Kleinstadt in einem Rahmen, rote Ampeln, die Autofahrer strikt und Fußgänger überhaupt nicht beachten … Mit den roten Doppeldeckerbussen lassen wir uns genussvoll durch das Stadtgebiet fahren, denn die Erläuterungen in deutscher Sprache sind prächtig. Die Technik ist einfach und selbsterklärend. Die übrigen Angebote hier vor Ort sind reichhaltig genug für einen längeren Aufenthalt. Nur das Wetter ist übel. Gegen die vierzig Grad in Namibia sind wir im Eisschrank gelandet – nur 18 bis 20 mickrige Grädchen. Bibber, zitter, frier. Unser Hotel ist übrigens sehr gut und hat, wie ich heute feststelle, einen ausgezeichneten Laundry-Service. In Namibia war der Einstieg eher lausig und steigerte sich dann doch in ziemliche Höhen. Wie wird es hier sein? 

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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