Zwischen Kalamata und Malta

Die um eine Stunde längere Nacht tut mir gut. Ich bin relativ früh munter und kein Anlegemanöver stört meinen Morgenschlaf 😉😇. Meine Mitreisende sucht gleich nach dem Frühstück den schiffseigenen Gottesdienst auf. Ich gebe unterdessen unsere Zollerklärung ab und nehme zwei Kofferklebebänder in Empfang, die für eine sichere Reise unserer Schmutzwäsche sorgen sollen – hoffen wir. Gerade noch rechtzeitig zum Abschlusslied, Gebet und Segen schleiche ich mich zur Schiffsgemeinde hinzu. Wenig später startet das Wunschliedersingen mit Manfred Siebald, es ist für alle auf dem Schiff offen. Ich lerne ein paar, für mich neue, Lieder kennen und singe nur zart und piano mit – keine schlechte Einstellung angesichts meiner allem Tonverständnis fernen Musikalität😀. Welch ein schöner Tagesstart! – Mittags verzichte ich auf die Curry-Bratwurst samt Pommes und widme mich lieber einem delikaten dünnen Rindersteak mit pikanter Weinsauce und trefflichen Spätzlenudeln. Eine gute Wahl. Die Kaffeestunde nach der Mittagsruhe lassen wir selbstverständlich ausfallen, alles geht nicht. – In der Vista-Lounge „belausche“ ich ein älteres Ehepaar am Nebentisch, die offensichtlich ein Reisetagebuch führen, wobei die sehr präsente Ehefrau ihrem ansatzweise leicht verwirrten Gatten die Inhalte „nahebringt“. Köstlich und doch hinsichtlich der eigenen Zukunft in gleicher Weise sehr nachdenklich stimmend. Andererseits, wie Gott führt, ist es gut! – Beim Dinner, die Rehkeule ist perfekt, unterhalten wir uns prächtig – die Kommunikation an Bord ist ein echtes Plus der Reise. Den Abend verleben wir überwiegend getrennt, meine Reise- und Lebensbegleiterin hat für sich die Bordshows entdeckt aber ich ziehe die musikalische Unterhaltung auf Deck 10 vor. Dennoch wird es heute nicht spät. Dann ist das so.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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