1. Advent

Der Tag beginnt traditionsgerecht mit einem Frühstück und dem Gottesdienst aus Bremen. Die Predigt legt Psalm 24 aus. Guter Start. – Ein avisierter Gottesdienst in einem Seniorenheim muss wegen Krankheit leider ausfallen. Das ist schade. Unsere Studierstube haben wir ebenfalls abgesagt. Damit müssen wir nun leben. – Am späten Nachmittag besuchen wir meine Mum. Sie reagiert kaum, erst als die Pflegerin ihr das Essen anreicht schenkt sie ihr und uns ein klitzekleinwenig Aufmerksamkeit. Traurig. Sehr traurig. Im Anschluss fahren wir zum Neustart des von uns lange schmerzlich vermissten Abendgottesdienstes in unserer Gemeinde. Die Atmosphäre ist traulich und schön, wie erwartet trifft sich eine kleine Runde aber doch größer als ich dachte. Die Predigt legt, wie die aus Bremen, den Psalm 24 aus. Erfrischend wie vielfältig die Interpretation des gleichen Textes ausfallen kann. Ich bin schwer begeistert, dass Gott Laienprediger ebenso begabt wie hauptamtliche Pastoren. – Der alkoholfreie Punsch beim kommunikativen Ausklang passt perfekt in diese Jahreszeit und wird kräftig in Anspruch genommen. Welch ein rundum gelungener, tiefsinniger und gemeinschaftsfördernder Gottesdienst! Stark beschwingt fahren wir heimwärts und lassen den Abend in aller Ruhe ausklingen. Für mich wird es spät – das hätte ich besser vermieden. Der nächste Morgen naht viel zu fix.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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