Haare lassen

Wer so spät schlafen geht, der soll sich nicht beschweren, wenn das Aufstehen schwer fällt. Das ist halt so eingeteilt. Wie angekündigt kommt heute unser Friseurin ins Haus und ich muss gestriegelt, gespornt und geduscht zur Haupthaar- und Bartkürzung antreten. Das fällt nicht ganz so leicht obwohl der Termin äußerst rolfgerecht gestaltet ist. Doch alles wird gut, denn wenig später kann ich spürbar windschnittiger gegen eventuelle Winterstürme ankämpfen. Besonders mein an sich viel zu kurzer Bart fühlt sich nach der Schur sehr eigen an. Aber, keine Sorge, er wächst ja wieder. 😉. So ein Vormittag saust an den meisten Tage ruckzuck an mir vorbei, während ich eine Kleinigkeit nach der anderen erledige und mich hinterher ernsthaft frage was ich im Grunde genommen gemacht habe. Alles ist wichtig, alles ist schnell erledigt und alles verdrückt sich auf geheimnisvolle Weise aus dem Kleinhirn. – Vom Nachmittag bis in den Abend hinein stürze ich mich in den Endspurt bei Bildauswahl und Bildprojektionsvorbereitung. Alles ist einfach, geht schnell und wäre eigentlich super – wenn ich das entweder öfter machen würde oder ein fotografisches Gedächtnis hätte. Habe ich aber nicht! So setzt die Erkundungs- und Lernphase jedesmal von neuem ein. Seufz. Aber ich habe fertig und es ist gut. Nebenbei wickelt der gute alter Barnaby zwei Fälle ab, einer ist mir gut bekannt, der andere dagegen nur anatzweise. Es wird spät, denn Solitaire verführt mich zum virtuellen Kartenspiel. Die Böse! Heute lasse ich mal die Watch meinen Schlaf überwachen. Mal sehen, was ihr daran so auffällt und ob ich mit ihren Anzeigen etwas anfangen kann. Good night.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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