Lounge, Moderation und eine Goldkarte

Heute am der Tag der Arbeit – an dem kaum jemand arbeitet – richten wir unsere Lounge her. Die Abdeckplane wandert in den Keller, die Polster kommen vom Dachgeschoss herunter auf die Möbel, der Insektenschutz wird frisch gewaschen und in das sanfte, warme Lüftchen gehängt. Leider tauscht die ehemals durchsichtige Windschutzplane nach und nach ihre Transparenz gegen ein schmutzig-milchiges Outfit ein. Schade, lange können wir das wohl nicht mehr akzeptieren. Selbst die Terrassendielen betteln inzwischen um ein kräftiges Abschrubben, die grün-bealgten Scheiben der Terrassenbegrenzung tun es ihnen nach und die Erkenntnis reift, dass die Zeit der heißgliebten geistig-geistlichen Arbeiten einer Phase unbeliebter physisch aktiver Beschäftigungen weichen muss. Da kommt etwas auf mich zu. Bis Dienstag (Bibel und Brot) kann ich es noch aufschieben aber dann … – Nachmittags gilt es die Moderation für den Abendgottesdienst am Sonntag vorzubereiten. Gott ist bei mir und alles geht gut von der Hand. Danke!!! – Nun wartet noch die Karte zur Goldenen Hochzeit unserer Freunde auf mich. Die Gestaltung fällt mir nicht allzu schwer, denn die Gedanken stehen schon parat, aber der Drucker müht sich gewaltig ab. Mühsam quält sich der Epson von Druckzeile zu Druckzeile, er braucht elendiglich lange und das Ergebnis ist nur akzeptabel, mehr nicht. Zeit für einen neuen Drucker? Nö, die finanziellen Prioritäten sind anders gesetzt und ein hochqualitatives Printprodukt wird viel zu selten benötigt. Also warten und sich bescheiden ist angesagt. Na schön. – ‚Der Alte‘ ermittelt in einer Variante der Scheidung auf italienische Art, ganz nett gemacht, mit mancherlei Ermittlungsschleifen. – Nach ein paar spannenden Storys und informativen Fakten über die verzögerte Auslieferung der Boeing 777 X begebe ich mich sehr spät ins Seniorenbett. Mit 79 Punkten entspricht die Bewertung meiner Watch meinem persönlichen Eindruck. Na primstens.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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