The best is good enough for me

Ein Tag im Möbelhaus ist angesagt. Wir lassen uns beraten. Das dauert. Und die Länge liegt an uns, zweifellos: Diese Front oder jene Front, den Korpus oder den, nein jenen – welch eine Qual der Wahl?! Dann steht die Innenausstattung zur Diskussion. Schließlich geht es um weitere Möbelstücke, dann um Accessoires, alles hin und her, kreuz und quer beredet, beschaut und beurteilt. So geht der Tag dahin. Zwischendurch verzehre ich auf einem übergroßen Teller ein plattgewalztes Möbelhausschnitzel – offensichtlich die angesagte Ernährung in so einer Einrichtung schlechthin. Immerhin es macht satt. Weiter geht es mit der Beratung. Ob wir dann letztendlich einen Vertrag abgeschlossen haben? Das ist hier nicht relevant. Leider erweist es sich wieder einmal das Beste als das Schönste für uns. Welch ein schwer finanzzehrender Charakterdefekt! Unbehebbar. Nahezu unbezahlbar. Extrem gut aussehend. Puh! In unser Heim zurückkehrt, sinke ich völlig fertig auf mein Lager und schnorchel eine geraume Zeit so vor mich hin. Schnorcheln ist übrigens eine Vorstufe vom Schnarchen, nur etwas moderater. Welch ein Tag!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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