Killerphrasen und Ewigkeitsblick

Die unendliche Vermehrung der Killerphrasen macht mich unglücklich. Populismus, Rassismus, Homophobie, Frauenfeindlichkeit, Ausländerfeindlichkeit, rechte Ecke, linke Ecke – der Diskussionskiller sind viele. Unterstützt werden sie von nicht zu hinterfragenden „Tatsachen“, an die niemand rütteln darf, „isso“ Punkt, Ende, Aus!!! Bestes Beispiel ist die Evolutionsphilosophie. Jeder (fast jeder) hält sie für eine wissenschaftlich erwiesene Tatsache. Tatsache ist, dass sie wissenschaftlich keinesfalls schlüssig bewiesen ist. Sie ist im Gegenteil sehr weit entfernt davon. Andererseits ist sie die bislang einzige naturwissenschaftlich vorstellbare These wie alles entstanden sein könnte, vorausgesetzt es gibt keinen Schöpfergott und man sieht nur auf das Große und Ganze. Aber hebt das sie von einer Theorie auf den Thron des Beweises? Doch wohl nicht. Und so müssen wir uns auf nahezu allen Gebieten mit Scheintatsachen auseinandersetzen, die es wert wären ernsthaft diskutiert zu werden. Stattdessen schlagen wir sie uns als Wahrheit um die Ohren. Das können Christen ebenso gut wie Atheisten. Manchmal muss ich halt meinen Frust schriftlich postulieren. Aber jetzt reicht es erstmal wieder. Ich sollte mal wieder meinen Blick von der Tagespolitik weg auf die Ewigkeit richten. Das hilft. Kurzzeitig.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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