Kommafehler

Ein ökumenischer Gottesdienst wird aus der Christophoruskirche übertragen. Es ist traurig, wegen der Pandemie nur so wenige Menschen in der großen Kirche zu erblicken. Die Predigt dagegen ist sehr ansprechend, leider kollidiert sie mit meinem jahrzehntelangen Leiden der Vergesslichkeit. Das tut nicht gut. – Am Nachmittag können wir bei strahlendem Sonnenschein eine Cabrio-Tour absolvieren, uns neugierig einen Rohbau mit sehr hohen Räumen anschauen und über fehlende (oder nicht sichtbare) Abflüsse unter der Bodenplatte sinnieren. Es ist spannend Probleme anderer Leute zu diskutieren. Das geht viel entspannter als bei den eigenen. Wir schlagen einen Bogen über Land, versorgen uns mit frischen Eiern vom Bauernhof, plaudern auf dem Rückweg noch mit einem guten Bekannten und genießen den Tag. Prachtvoll. Am Abend lasse ich einen echt irren Tatort auf mich wirken und bin durchaus angetan. Ich liebe diesen schwarzhumorigen Umgang mit Morden und Ermittlungen – viel besser als die üblichen aufdringlich belehrenden Inszenierungen oder die ewig-langweilige Streitsucht zweier Kommissarsdiven. So amüsiere ich mich über zwei Chaoten, die gemeinsam nach Ibiza reisen wollen, einen Kommissar im Jauchebad, die vom IQ unbeleckten Mörder mit dem großen Fleischhammer und mancherlei kurzweilige Gags am Rande. – Um die Heiterkeit abzurunden informiert mich die Aktion Mensch noch stolz über meinen Gewinn. So werden schnellstmöglich stolze 7,50 Euro mein Konto füllen. Irgendwie sitzt da das Komma falsch, scheint mir. Wirklich!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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