Studierstube und Abendgodi

Morgens tagt unsere Studierstube. Wir sprechen über den ersten Johannesbrief, den Antichristen und das Ziel sein Leben nicht an ewigkeitsfremden Dingen wie Karriere, Reichtum und ähnlichem fest zu machen. Das kann ja alles ganz gut sein, trägt aber nicht durchs Leben und erst recht nicht durch den Tod. Wir kommen vom Hölzchen aufs Stöckchen, es wird lebensnah, wir verlassen den Text und kehren wieder zu ihm zurück. Ich liebe das. – Unsere Gemeinde hat einen prall gefüllten Sonntag: morgens chinesischer Gottesdienst, nachmittags Familientag und abends Abendgottesdienst. Im letzteren obliegt mir die Moderation. Schon immer habe ich Freude daran, die Aufregung bleibt aber ich schwitze kaum noch dabei. Das ist gut. Danke! Die Predigt geht um Saat, Wachstum und Ernte, um Gottes Wirken und unser Mittun. Eines meiner Lieblingslieder singen wir zum Abschluss – ein schöner runder Sonntag. Abends gönnen wir uns einen gut gegorenen Traubensaft aus der Gegend um Bordeaux – lecker. Es wird spät, der Schlaf ist gut und eigentlich fest – nur gegen fünf Uhr wollte er sich vom Acker machen und ich musste ihn wieder einfangen. Das gelingt. Perfekt.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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