Good Old Neptun

Es ist eindeutig, unser Frühstück im Diamanten ist nicht zu toppen. Phantastisch, ruhig und aussichtsreich. – Endlich entwickelt sich ein See-Alltag, eine gewisse Routine. Nach der Morgenandacht geht es zum Vortrag über St. Kitts/Nevis. Der Lektor ist wie üblich gut drauf. Wir auch 😉. – Lunch lassen wir ausfallen, es wäre zu gewichtsfördernd (auf einer Kreuzfahrt muss man diesbezüglich gewaltig aufpassen). – Endlich können wir den Balkon wunderbar nutzen. Es ist warm aber nicht zu warm – so habe ich es mir vorgestellt. Manchmal schaue ich virtuell auf unser Außenthermometer daheim und freue mich diebisch fern von dort zu sein. Einfach eine perfekte Zeit für eine Karibikreise. – Abends besucht uns Neptun. Wir überqueren gerade das Meeresgebirge, das sich von der Arktis fass bis zur Antarktis mitten durch den Atlantik zieht. Bei mehreren tausend Metern Wasser darüber merkt man allerdings nichts von ihm. Egal, der bärtige Neptun überreicht dem Kapitän den Atlantikschlüssel und eine große Zahl Mitreisender unterzieht sich der wasserlosen Atlantiktaufe – die Artania-Crew war letztes Jahr einfallsreicher aber da ging es ja auch über den Äquator 😉. Das Wetter spielt heute nur halb mit, denn bis zur Zeremonie regnet es aber bei angenehmen 23 Grad Lufttemperatur. – Ein gemütlicher Seetag neigt sich dem Ende zu, die Uhr zieht sich eine weitere Stunde zurück, das Schiff wiegt uns sanft hin und her, so dass der Schlaf in aller Ruhe seinen Job machen kann. Was will man mehr?

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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