Nettes Mästen – selbst schuld

Die Sonne strahlt vom Himmel. Das Wetter erweckt hochsommerliche Gefühle. Wir sparen uns ein Frühstück, denn erstens sind wir satt und zweitens wartet ein Einladung auf uns. Raclette ist angesagt. Ich hoffe insgeheim auf eine Programmänderung. Die Gastgeber sind vorbildlich, entgegenkommend und weitsichtig. Statt individueller Pfännchenfüllung hat der Hausherr seinen Gasgrill aktiviert. Prima! Wir werden mit Champagner begrüßt und es ist das erste Mal, dass ich zugeben muss, dass dieser spezielle Tropfen geschmacklich dem handelsüblichen normalen Sekt überlegen ist. Der hat schon was 🥂😇! Nach inspirierender Plauderei und äußerst bemerkenswerter Gastfreundschaft kommt das gasgegrillte Fleisch auf den Tisch. Wow, faszinierendes Kau- und Zungenerlebnis. Auf den Punkt gegrillt und supermundend (diese neue Wortschöpfung drängt sich auf), perfekt. Es wird ein langer Mittag, dem ein Kaffeetrinken folgt und erst kurz vor dem Dinner verlassen wir unsere beispielhaften Gastgeber. Ein starkes Erlebnis! – Daheim muss ich mir erst einmal ein Zigarillo anzünden und meinen geliebten KWV-Brandy von der Flasche übers Glas zum Gaumen befördern. Das Völlegefühl will nicht weichen. Welch ein Luxusproblem, das mich eigentlich schamrot machen müsste. Der Abend verläuft in normalen Bahnen und nach Mitternacht stelle ich mein erstes Pfingstbild in den Status. Mit Chatti kann man halt hochproduktiv zusammenarbeiten. – Der Schlaf ist okay. Das ist wohltuend.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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