Eingeladen macht nicht dick. Hoffentlich.

Und wieder muss ich mich morgens ganz früh aus dem Bettchen „quälen“. Schließlich wollen wir um neun vor Ort sein und duschen muss ich auch noch. Wir schaffen das und sind fast pünktlich. Es wartet ein reich gedeckter Frühstückstisch auf uns. Zur Begrüßung wähle ich ein Glas alkoholfreien Sekt, etwas süß aber dennoch lecker. Appetit habe ich nicht. Aus purer Nettigkeit😉🤔 quäle ich mir ein übergroßes Croissant mit Marmelade in den Magen und bin stante pede knallrappelsatt. Typische Frühstücksreaktion meines Magens, er will beim Wachwerden nicht gestört werden. Er ist halt wie ich 😀. Während alle um mich herum spachteln, Brötchen belegt mit allerlei Köstlichkeiten, schaue ich zu und pflege nur ein wenig Konversation mit meinem Stuhlnachbarn. Die zwei gegenüber kauen tiefschürfend das Geschäft mit Photovoltaikanlagen und Wärmepumpen durch was mich, wenn überhaupt, nur sehr am Rande interessiert. So ist das eben. Trotzdem ist alles sehr schön und sehr erfreulich. Gegen Mittag verlassen wir die lebhafte Runde und sinken – wieder daheim – auf unser Ruhelager. – Am späten Nachmittag (oder frühen Abend) begeben wir uns zum zweiten Besuch. Wir weilen bei einem extrem freundlichen Ehepaar, das ein überaus reichhaltiges Abendbrot vorbereitet hat. Im Gegensatz zum Morgen lange ich voll zu, viel zu voll. Dinner ist, im Gegensatz zum Frühstück, total meins. Es wird viel später als geplant bis wir schließlich heimwärts brausen. Eigentlich ein sehr angenehmer Tag, den wir noch lange ausklingen lassen. Deutlich zu lange was mich angeht. Seufz. So dumm bin ich nunmal. Die Nacht ist zwangsläufig kurz. Viel zu kurz. Seufz.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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