Kommerz, Kaiser, Krimis

Und wieder haben wir einen Termin 😀😇, diesmal im Autohaus. Am Vormittag ist Zeit genug für die Morgenandacht, leider nicht für das Morgenturnen 🤔, denn ich mache mich noch ein wenig mit der Konfiguration eines potenziellen Nachfolgers für Foxi vertraut. Vier Jahre sind schon wieder fast um und die Leasingzeit nähert sich ihrem Ende. Leider ist auf den heiß ersehnten Nachfolger, der Every1, erst andeutungsweise in zwei Jahren zu erhoffen. So bietet sich „für den Übergang“ nur sein größerer Bruder an. Wir überlegen, hin und her, doch wer sich an zwei fahrbare Untersätze gewöhnt hat, mag sie kaum missen. In drei oder vier Jahren reicht vielleicht nur einer, vorausgesetzt die Bahn entwickelt sich zur echten Alternative für weite Strecken zurück. Die Hoffnung bleibt, wenn auch von Zweifeln durchsetzt. Also gegen Mittag geht es zum Verkäufer unseres Vertrauens. Wir sammeln alle noch ausstehenden Informationen ein und präferieren eine dreijährige Leasingzeit. Leicht fällt es nicht, ein noch kleineres Auto wäre deutlich besser – aber es ist wie es ist. Wir hängen halt am Konzern. – Die Mittagsruhe beginnt heute zu einer Zeit wo sie ansonsten üblicherweise endet. Geht nicht anders. – Meine vielseitige Abendandacht lasse ich dafür früher starten aber dehne sie ein bisschen aus. Nebukadnezar stellt sich als beachtenswerter Typ dar, der viel lernen musste. Parallel schaue ich dem König David zu, wie er vom Putsch seines Sohnes überrascht wird und fliehen muss. Außerdem handelt die Story noch von einem superschlauen Berater, der ausgebootet wird und sich daraufhin das Leben nimmt. In der jüdischen Geschichte, rund um die Zeit des römischen Kaiser Diokletian, verfolge ich das Auf und Ab von Freiheit und Bedrängung des jüdischen Volkes durch die Christen je nach Einstellung der wechselnden Herrscher. Interessant, vielsagend und beschämend für uns Christen. – Abends löst dann ‚Der Alte‘ den mysteriösen Fall eines in die Obdachlosigkeit untergetauchten Feinkosthändlers, der beim Versuch eines Comebacks von einem nahen Verwandten erst niedergeschlagen und dann eingefroren wird. Familien gibt es! – Hinterher ziehe ich mir noch zwei Folgen der neuesten Death-in-Paradise-Serie rein und lasse mich von der deutschen Synchronisation über meine Sprachdefizite beim englischen Originalton belehren. Nobody is perfect – ich erst recht nicht😇😉🤨. – Es wird wieder spät weil ich unbedingt noch einer rührseligen YouTube-Geschichte über ein schwer emotional verletztes Mutter-adoptiertes-Kind-Ensemble folgen will. Man, bin ich mitunter blöd! Der Schlaf ist entsprechend. Tja.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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