Bratislava

Durch das Zittern der Schiffsrumpfs, das leise Klappern und Rappeln in den Schlaf gewiegt, wache ich erholt zu guter Zeit auf. Ein ausgiebiges Frühstück erwartet uns, mir reicht das Rührei mit Schinken und Würstchen, dazu ein Croissant und ich bin pappsatt. Die Landschaft zieht vorbei, Badelustige sonnen sich am Donaustrand und wir feiern Gottesdienst – von „Schielenden Haien und Underdogs“. Heiko Bräuning ist schon eine Marke, eine gute und wertvolle. Wir passieren Wien, es ist eindrucksvoll, wir fahren in eine Schleuse ein, sinken viele Meter in die Tiefe der Betonwände hinab und schließlich kann ich, ganz vorne sitzend, das Öffnen der mächtigen Tore beobachten. Faszination pur. Und schon geht es zwei bis drei Etagen tiefer weiter. Am frühen Nachmittag erreichen wir Bratislava. Wir sind spät dran. Die Busse warten. In brütender Hitze bricht der erste größere Teil von uns auf um erst die Burg und dann zwei Stunden in Saunahitze die Altstadt zu erkunden. Viel Vergnügen, ihr Lieben. Ich präferiere den einstündigen Ausflug zur Burg mit Blick auf die Stadt und eine winzige Rundfahrt. Zu Fuß begeben wir uns an den Rand der Altstadt, wo ich dem äußerst dringenden Bedürfnis nach unserer Dusche nachgebe. Das musste jetzt sein! – Am Vorabend gibt es noch eine Vorstellungsrunde in Interviewform mit Heiko. Eine der besten Runden dieser Art, die ich je erlebt habe. Stark. Das Dinner ist gewohnt hochwertig. Ich schätze sowohl die Qualität als auch die Portionsgröße, die sich meinem Fassungsvermögen anpasst. Ein Gefühl der Perfektion drängt sich auf. Wir erleben einen Schleusengang hautnah bei geöffneter Schiebetür. Ich fühle die Nässe der Wände mit meinen Fingern, atme die gruftige Luft ein und erlebe das Eintauchen in die Dunkelheit. Wow. Schnell danach in die Lounge. Einen Gin Fizz und einen halben Mojito später sinke ich arg zufrieden auf meine Lagerstatt. Welch ein Tag!

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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