Ehrlichkeit und Freundlichkeit

Staubsaugen in der Gemeinde, business as usual, nervig aber unvermeidlichkeitsbar. Einerseits begleitet mich Roger Liebi mit seiner Einführung in die fünf Bücher Mose und andererseits meine Zerrung, die sich über die leichte Belastung meines linken Arms ereifert. Danach gibt es Fisch von der Nordsee, den eine muffelige, unfreundliche Verkäuferin meiner stadtbummelnden Gefährtin mürrisch verkauft hat. Doch das trübt zum Glück nicht den leckeren Geschmack der ehemaligen Wasserbewohner. Nach der wohltuenden Mittagspause stellen wir unser Esszimmer wieder her, räumen den Montagetisch in den Keller und das Werkzeug an seinen Platz, soweit es in meinem messie-ähnlichen Gelass einen hat. Demnächst ist dort aufräumen angesagt – am effektivsten mit einem kleinen Vorderlader drinnen und einem Container draußen. Aber das ist Zukunftsmusik. Der Abend gehört zum großen Teil Doc Martin, der wieder einmal eindrucksvoll beweist, dass Ehrlichkeit und Freundlichkeit eher Feinde als Freunde sind. Das gibt viel Stoff zum Nach- und Umdenken. Überaus ratsame Gehirnaktivität.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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