Ein Nebenjob und ein später Neffe

Mein alter, in Ehren ergrauter, iMac bekommt heute die Chance erneut in den Dienst, sozusagen in eine altersgerechte Nebenbeschäftigung, gestellt zu werden. Dazu müssen etliche Anwendungen weichen. Auf ihm haben sich im Laufe der Jahre ganz schön viele Programme eingenistet. Teilweise weiß ich gar nicht mehr wozu sie vormals dienten und erst recht nicht was sie möglicherweise heute noch könnten. Egal, weg mit ihnen! So lasse ich ein Deinstallationstool sie vom iMac sanft entfernen bis selbiges Tool sich an einem Programm völlig verschluckt. Nach einer Zeit wuchernder Ungeduld erschließt sich mir dann, dass das Wegwerftool ein Update erfleht. Also erfülle ich ihm die Bitte. Danach fluppt es wieder. Gegen Abend läuft mein Neffe auf, nicht ganz pünktlich, denn er kommt mit der Bahn. Alle reden von Verspätungen und die Bahn first. Wäre doch auch ein Slogan. Leider muss ich konstatieren, dass „Death in Paradise“ total schwächelt. Schade. Der Originalitätsverlust läuft parallel zu dem stetigen Wechsel der Kommissare. That’s live in TV. Genauso oberflächlich gestaltet sich mein Schlaf. So isses, leider.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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