Endlich geimpft!

Völlig entspannt begebe ich mich zur zweiten Impfung. Die lachende Sonne begleitet mich und unser Cabriodach ist natürlich weit offen. Bei meiner Ärztin herrscht die normale hektische Betriebsamkeit aber nach kurzem Warten wird die zweite Portion Comirnaty in meinen Körper verfrachtet. Ich warte noch 15 Minuten, mir wird nicht schlecht sondern immer wohler und ich darf wieder unser offenherziges Fahrzeug entern. Perfekt. Während meine gärtnerisch angehauchte Fahrerin irgendwelche blätterumkränzte Sommerblüher auswählt lasse ich genussvoll die Sonne mein Angesicht erhellen, selbst wenn sie es – streng genommen – eher dunkler einfärbt. – Da sich mein überlasteter Sonnenstromexperte nicht rührt, beginne ich, Ausbund an Ungeduld, langsam mit Australien zu liebäugeln. Zum Lunch erwartet mich ein Festtagsmahl, dem ich hocherfreut die Ehre erweise und jeden Bissen bewusst würdige. – Dem Rat meiner Ärztin folgend mute ich meinem traktierten Arm wenig zu und lasse ihn weitgehend in Ruhe. Er erkennt das an und verschont mich seinerseits. Nett von ihm. Abends fällt mir auf, dass unsere Flusskreuzfahrt beim Hauptveranstalter offensichtlich voll ausgebucht ist und das lässt mich hoffen. Ein winziger Lichtschimmer erscheint am Horizont. Toll. Es wird wiederum nicht sehr früh.

Über die-laubes

Mehrere Jahrzehnte bei der Stadtverwaltung, Organisation, Presse, Medien und Internet und schließlich noch einige Zeit bei einer privatwirtschaftlich organisierten Marketinggesellschaft. Ich bin sehr gern Christ, liebe Jesus und bin leidenschaftlicher Privatier. Reisen mag ich, Gartenarbeit nicht oder anders ausgedrückt: "Wenn ich die Gartenarbeit am iPad erledigen könnte, hätte ich den schönsten Garten im Dorf."
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